Neues

Der Jahresbericht des Katholischen Bildungswerkes Tirol präsentiert beeindruckende Zahlen: in 160 Tiroler Gemeinden engagierten sich im Jahr 2017 278 ehrenamtliche MitarbeiterInnen und 212 ReferentInnen für insgesamt 36.691 Menschen, die an 2.201 Veranstaltungen des KBWs teilnahmen. Der veranstaltungsstärkste Tag 2017 war der 7. März mit 32 Veranstaltungen.

 

 
Die Tablet-Kurse des Katholischen Bildungswerks Tirol haben sich seit Projektstart im April 2017 zu einem wahren Teilnehmer-Magnet entwickelt. Senioren erlernen und entwickeln in den Kursen Fertigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit der neuen Technik. In Landeck konnte die 400. Teilnehmerin begrüßt werden.

 

Menschen vor Ort, Geflüchtete und ExpertInnen kommen zu Wort


In gemütlicher Atmosphäre können die Fragen der TeilnehmerInnen, die Biografien von Geflüchteten und
der Erfahrungsschatz von ExpertInnen zu Wort kommen. Inhalt und Form richten sich nach den Beteiligten.
Was wir bieten: Moderation | ExpertInnen aus dem Bereich Flucht, Asyl & Integration | Menschen, die von
ihrer Flucht erzählen. Handzettel und Plakate stellen wir gerne zur Verfügung.


Kosten: keine - durch Förderungen ermöglicht.
Haben Sie Interesse in Ihrem Ort ein TEEma zu veranstalten?


Kontakt und Information:
Katholisches Bildungswerk Tirol | 0512 2230 4801 | kbw@bildung-tirol.at

 

gefördert von: und

 

Weil mir Bildung ein Anliegen ist, es tolle Referenten-Angebote gibt und weil ich dadurch ein wenig zur Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen kann.

Annelies Innerkofler, Amlach

 

Informationen gibt es heute überall direkt ins Wohnzimmer geliefert. Eine besondere Qualität haben jedoch persönliche Begegnungen . Motivation für mich ist, wenn Besucher zufrieden nach Hause gehen und sich bedanken, dass ReferentInnen ins Dorf gebracht werden. Nachhaltiger Effekt: Besucher kommen ins Gespräch, auch noch Tage später.

Edith Koller, Tristach

 

Zu wenig Vorträge in Kartitsch!

Patricia Bodner, Kartitsch

 

… ich dadurch, unterstützt durch dieses große Netzwerk, Bildung meinen Mitmenschen näher bringen darf. Die große Vielfalt an Themen bietet eine gute Möglichkeit individuelle Schwerpunkte für meine Gemeinde zu setzen.

Natalie Steiner, Iselsberg

 

… weil ich selber am meisten profitiere – profitiert habe.

Burgi Kofler, Tristach

 

… mir meine Heimatgemeinde wichtig ist und ich vielfältige Begegnungen mit Menschen mag.

 

… ich einen Beitrag für ein aktives Dorfleben leisten möchte!

 

… weil ich mich in diesem Team wohl fühle

Birgit Hosp, Wängle

 

… ich finde die Idee des KBW Bildung auch außerhalb der Ballungszentren und möglichst niederschwellig anzubieten genial, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung und Förderung seiner Talente und Interessen.

Dagmar Geiger, Fließ

 

… es mir so möglich ist, super ReferentInnen für aktuelle Themen zu finden.

Gisela Schöpf, Sautens

 

 

Folgende Bildungsangebote können über unsere Bildungswerke angefragt werden:

Flüchtlinge in Tirol -
die rechtliche und tatsächliche Situation von Asylwerbern.
Als Expertin für das Flüchtlingswesen geht es der Referentin um Bewusstseins- und Aufklärungsarbeit in Asylfragen. Die Ankunft in Österreich, das Dublinverfahren, die Grundversorgung, die psychosoziale Situation, der Arbeitsmarkt, die Integration und das Asylverfahren kommen zur Sprache.

Geflüchtet! Und jetzt?
Wir veranstalten ein Podium, bei dem zur aktuellen Lebenssituation von Flüchtlingen in Tirol diskutiert wird. Es werden ExpertInnen aus den Bereichen Wohnversorgung, (Aus-)Bildungsmöglichkeiten, Arbeitsmarktzugang und auch von den Umständen direkt betroffene Menschen mit Fluchthintergrund dabei sein, um interessierten BesucherInnen in der Diskussion auf alle Fragen zur Lebensrealität von in Tirol lebenden Flüchtlingen fundierte Antworten zu bieten.

Die Flucht - und jetzt? Wir gestalten ein Miteinander.
Stellen Sie sich vor ... Sie sind in China. Sie verstehen die Sprache nicht und haben keine Ahnung von der Kultur. Man verlangt von Ihnen Integration, Sie wissen aber nicht wie. Wie froh sind sie um Verständnis und Unterstützung in Ihren Bemühungen, das Fremde zu verstehen. Umgang mit dem Fremden - Die Schwierigkeit der Integration. „Du bist für mich anders, ich für dich aber auch“. Wie begegne ich dem Fremden? Ein anderer Ansatz Lösungen zu finden, um aufeinander zuzugehen.

Fremd - in 193 Ländern der Welt
Angebote möglich als
•    Seminartag mit Gesamtthematik oder
•    60 minütige Referate mit unterschiedlichen Schwerpunkten, je nach Bedarf

Heimat und Fremde – Kapitel 1
•    Gedanken und Bilder
•    Die Geschichte der Migration, Migration zu Beginn des 21. Jhdts.

Heimat und Fremde – Kapitel 2
•    Fakten und Daten
•    Demoskopische Entwicklung Österreich und Europa
•    Rechtsgrundlagen

Heimat und Fremde – Kapitel 3
•    Stolz und Vorurteil
•    Angst, Rassismus, Hass versus Lichterketten und Gutmenschentum

Heimat und Fremde – Kapitel 4
•    Wege aus der Krise

Feste und Feiern - Was feiern Muslime zu welcher Zeit?
Als soziales Wesen kommt der Mensch – gewollt oder ungewollt – mit seinesgleichen zusammen. Unter diesen Mitmenschen gibt es solche, deren Sozialisation fremd, irritierend oder gar beängstigend wirkt. Da aber Wissen, das über das eigene hinausgeht, Vertrauen, Verständnis, ja sogar Freundschaft schaff en kann, gilt es dieses Wissen interessierten Menschen zu vermitteln.

Viele Frieden - Elicitive Friedensforschung
Friede kann kein einheitliches, für alle gültiges Konzept sein, sondern muss in jeder Kultur, Gruppe, Beziehung immer wieder gefunden werden. Seit jeher hat es unterschiedliche Zugänge zu Frieden gegeben, die man in verschiedene Friedensbegriffe zusammenfassen kann: energetisch, moralisch, modern und postmodern. Daraus kann man konkrete Methoden der Friedensarbeit ableiten, wie die auf Einsichten der humanistischen Psychologie basierende elicitive Konflikttransformation.

Roma, Sinti und Andere in Tirol
Ca. 700 Roma u.a. leben in Tirol. Ca. 25 Roma aus der Slowakei und Rumänien haben im Waldhüttl in Innsbruck, einem  Bauernhof hinter dem Schloß Mentlberg, eine Herberge. Die Vinzenzgemeinschaft und die Arbeitsgruppe Roma von Pax Christi Österreich widmet sich den Menschen und der Thematik. Das Problem ist der wachsende europäische
Antiziganismus. Hintergrundinformationen können bei Lösungsstrategien helfen.

Muslime und Christen - Gegner oder Partner?
Was wissen wir über die Religion der vielen muslimischen Gastarbeiter, den Islam als religiöses Phänomen, seine Entstehung, die Grundansichten, sowie die rituellen Gebräuche? Ist ein Dialog zwischen Islam und Christentum möglich?

Mit Kopftuch und Gebetsschnur
Über Herkunft und Bedeutung muslimischer Bräuche und Gesetze
Die meisten Sitten und Gesetze des Islam haben ihre Wurzeln in der Kultur und Lebensweise der Beduinen. Auf uns - die wir in der abendländischen Kultur aufgewachsen sind - wirken sie oft fremd, unverständlich und verursachen Angst und Skepsis.

Flucht - Wer sind denn diese Menschen eigentlich?
Das Thema Flucht löst unterschiedlichste Gefühle aus. Mitleid, Angst, Ablehnehnung, den Drang zu helfen und vor allem Verwirrung. „Refugees Welcome“, oder Grenzen dicht machen? Dieser Vortrag soll helfen Klarheit in die Gerüchte und Fragen rund um das Thema Flucht und Asyl zu bringen. Im Vordergrund steht der Mensch und seine Geschichte und seine Rolle in der globalisierten Welt, die sich bewegt.

 

Die Salafisten-Bewegung
Eine neue fundamentalistische Strömung breitet sich innerhalb des Islam aus. Den verschiedenen Gruppen geht es vor allem darum, Grenzen zu ziehen, zwischen dem, was im modernen Leben nach religiösem Gesetz verboten oder erlaubt ist. Sie meiden die politische Diskussion und betreiben die Re-Islamisierung der muslimischen Gemeinschaft.
Jedoch nur ein kleiner Teil befürwortet den bewaffneten Kampf.

Fragen Sie Ihr örtliches Bildungswerk oder informieren Sie sich bei der Landesstelle des Katholischen Bildungswerkes Tirol
Telefon: 0512 2230 4801 | E-Mail: kbw@bildung-tirol.at