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BILDUNGSANGEBOTE ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT

 

Hinter uns die Sintflut?
Impulse für ein nachhaltiges Leben aus der Enzyklika Laudato Si

Wirtschaftskrisen, Klimawandel, gewaltsame Auseinander-setzungen um immer knapper werdende Ressourcen – die Zeichen mehren sich, dass unsere bisherigen ökonomischen und politischen Wege die kommenden Generationen vor massive Herausforderungen stellen. In der Enzyklika Laudato Si spricht Papst Franziskus Klartext. Reiche leben auf Kosten der Armen, die heutige Generation auf Kosten jener von morgen, Menschen beuten die restliche Schöpfung bis ins Letzte aus. Aber was haben diese Probleme mit uns Christinnen und Christen zu tun? Uns geht’s gut und hinter uns die Sintflut. Der Vortrag wird diese Mentalität auf die Probe stellen und anhand des Dreischritts sehen – urteilen – handeln und der Enzyklika Laudato Si Impulse zu einem nachhaltigen Leben aus christlicher Perspektive geben.

Referentin: Mag.a Michaela Neulinger MA, Univ. Assistentin, Innsbruck

 

Global denken - lokal handeln
Herausforderung Klimawandel 

Ganz nach unserem Motto „global denken, lokal handeln“ ermöglicht das Netzwerk den Klimabündnis-Gemeinden, lokale Maßnahmen zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.
Mit über 960 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. Mit unserer Unterstützung verfolgen 65 Tiroler Gemeinden und Städte gemeinsame Ziele, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf kommunaler Ebene zu verankern. Das ständig wachsende Netzwerk ermöglicht, dass die Maßnahmen einzelner Gemeinden eine zunehmend große Wirkung entfalten. Jeder Beitrag zählt! Die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes liegen dabei in den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Events und Boden und der finanziellen und politischen Unterstützung der Bündnispartner am Oberen Rio Negro in Brasilien.

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Die Welt wird wärmer
Herausforderung Klimawandel

Der schonungslose  Umgang des Menschen mit der Natur zeigt weltweit spürbare Auswirkungen. Dazu zählen die zahlreichen Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, Stürme, Trockenheit) und die Tatsache, dass die 11 heißesten Jahre seit Beginn  der Klimaaufzeichnung in den letzten 12 Jahren verzeichnet worden sind. Klima-schwankungen gab es bereits früher, aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die starken  Abweichungen in den vergangenen Jahrzehnten in erster Linie durch den Menschen verursacht wurden, und wir daher vom „anthropogenen Klimawandel“ sprechen.
Selbst wenn sich die ErstellerInnen von Prognosen des  Klimawandels  oftmals  nicht einig sind,  in  welcher Form und  in welchem Ausmaß er von Statten geht, so ist doch eine Tatsache bei allen gleich: Es gibt einen Klimawandel und er wird garantiert weit reichende Folgen für das Leben der Menschen haben!

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Faire und soziale Nachhaltigkeit leben
Mit Oikocredit weltweit Menschen unterstützen

Mit Oikocredit haben ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu unterstützen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Südost- europas werden so unter anderem Landwirte und Genossenschaften beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaft unterstützt. Oikocredit geht dorthin, wo Banken fehlen oder mangels Sicher-heiten keine Kredite zur Verfügung stellen. So entsteht nicht nur eine Partnerschaft auf Augenhöhe sondern auch über Grenzen hinweg. Bei Oikocredit weiß man, was mit dem investierten Kapital passiert. Die sozial umgesetzten Mikro- und Projektkreditprogramme tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei und ermöglichen mit den KreditnehmerInnen eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Wer mehr von dieser Idee mit fairem und sozialem Schwerpunkt erfahren will, ist herzlich eingeladen.

Referentin: Rosmarie Obojes, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Matrei a. Brenner

 

Probleme und Chancen der Gentechnologie
Ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich betrachtet

Gentechnische Veränderung provoziert bekannte und unbekannte Risiken. Züchtung kann nur innerhalb verwandter Arten erfolgen. Bei der  Agro-Gentechnik werden Artgrenzen überschritten, indem fremde Genkonstrukte auf Pflanzen übertragen werden. Man kann nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Organismus die Genkonstrukte landen und wie sie dort wirken. Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Bei der Gerechtigkeit geht es um die Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von der „Ersten Welt“, die letztlich weithin eine Ausbeutung ist und eine Partnerschaft vermissen lässt. Aus der Ungerechtigkeit kommt Unfrieden und zudem werden auch die Lebensräume zerstört, weil nicht die Interessen der bodenständigen Bevölkerung gewahrt werden, sondern die der Exportwirtschaft. Gerechtigkeit muss es auch gegenüber zukünftigen Generationen geben.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Nachhaltig leben und arbeiten
mit Hilfe der Permakultur

Was ist Permakultur? Wie kann sie in Bezug auf eine zukunftsfähige Lebensweise behilflich sein?
Permakultur ist eine Methode, die mit Hilfe einer überlegten gesamtheitlichen Planung Systeme, wie zum Beispiel den Hausgarten errichten und erhalten hilft. 

Referentin: Mag. Margarethe Holzer, Innsbruck 

 

Angebote als Download

 

Kontakt u. Information: Katholisches Bildungswerk Tirol, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck,
Tel. 0512/2230-4801, kbw@bildung-tirol.at, www.bildung-tirol.at