Karl Rahner SJ - seine Innsbrucker Jahre

Der Jesuit Karl Rahner wurde als Konzilsberater von Kardinal König bekannt und als Theologe weltberühmt. In Innsbruck hat er drei prägende und wegweisende Lebensphasen verbracht. Über diese und die weiteren Lebensstationen informiert der Vortragende.

Referent: Mag. Martin Kolozs, Schriftsteller, Wien, Innsbruck

Nomen est omen - Vornamen aus christlicher Herkunft und Heiligenverehrung

Wissen Sie die Bedeutung Ihres Vornamens? Die biblischen und kirchlichen Sprachen verraten die tiefsinnige wie manchmal eigenartige Herkunft. Kennen Sie den oder die damit verbundenen Heilige(n) / Selige(n)? Die originelle Biografie unserer Namenspatrone überrascht im Vergleich mit unserem Leben.

Referent: MMag. Dr. Michael Plank, Theologe, Gnadenwald

Gemeinden als Orte von Glaubenserfahrungen

Der heute nötige kritische Glaube ist auf Erfahrungen angewiesen, in denen Menschen sich und ihre Gemeinschaft als Geschenk erleben. Die vorrangigen Orte dafür sollten die Gemeinden in der Kirche sein, in denen Menschen im Vertrauen auf Gott wie Geschwister leben und wirken. Sie bildeten das Christentum am Beginn, bis an ihre Stelle – außer in den Orden – eine anonyme „Herde“ trat, die Bischöfen und Priestern „zu weiden anvertraut wird“ (so noch das Zweite Vatikanum). Die Zukunft der Kirche hängt davon ab, ob sie wieder neu auf Gemeinden baut, in denen das gemeinsame Priestertum der Gläubigen gelebt wird.

Referent: DDr. Paul Weß, Aldrans

Warum in die Kirche gehen? Weil Jesus kommt, weil er mich annimmt, wie ich bin

Thomas und Zachäus – zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Jesus treffen, weil sie von ihm fasziniert sind. Gemeinsam wollen wir dieser Faszination auf die Spur kommen und Beweggründe für unser ganz persönliches Mitfeiern entdecken.

ReferentInnen: Dr.in Anna Hintner, Theologin, Gnadenwald, Mag. Thomas Garber, Navis, MMag. Maria Pranger, Pastoralassistentin, Debant

Unternehmensberatung für Pfarren - Visionen und Sackgassen

Klingt das nicht nach einem Widerspruch – „Unternehmensberatung für Pfarren“?
Die katholische Kirche ist eine facettenreiche Organisation und unter gewisser Rücksichtnahme auch ein Unternehmen – ja die größte Unternehmung seit ca. 2000 Jahren.
Einen arbeitspsychologischen oder ökonomischen Ansatz zu nutzen, ohne dabei christliche Werte zu vernachlässigen, ist möglich.
So können neue Wege gegangen werden, die für pfarrliches Leben neue Dimensionen eröffnen.

Referent: Mag. Lukas Werlberger BSc, Ebbs

Kirche aktiv mitgestalten

Formen kirchlicher Mitarbeit aus kirchenrechtlicher Sicht

Das Zweite Vatikanische Konzil hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Sendung der Kirche eine Sache aller Gläubigen ist. In der an das Konzil anschließenden Reform des kirchlichen Gesetzbuches wurde versucht, dieser Sicht auch eine rechtliche Gestalt zu geben, um ihre Umsetzung im kirchlichen Leben sicherzustellen. So eröffnet das geltende Gesetzbuch eine Vielfalt von Möglichkeiten, sich am kirchlichen Leben aktiv zu beteiligen, sowohl im amtlichen als auch ehrenamtlichen Bereich, auf pfarrlicher wie auf diözesaner Ebene. Eine besondere Form stellen dabei die unterschiedlichen Räte wie Priesterrat, Pastoralrat oder Pfarrgemeinderat dar. Sie bilden im Rahmen der vorgestellten Mitwirkungsmöglichkeiten den Schwerpunkt des Vortrages.

Referent: Prof. Dr. Konrad Breitsching, Universitätsassistent, Innsbruck

Gemeinden als Orte von Glaubenserfahrungen

Der heute nötige kritische Glaube ist auf Erfahrungen angewiesen, in denen Menschen sich und ihre Gemeinschaft als Geschenk erleben. Die vorrangigen Orte dafür sollten die Gemeinden in der Kirche sein, in denen Menschen im Vertrauen auf Gott wie Geschwister leben und wirken. Sie bildeten das Christentum am Beginn, bis an ihre Stelle – außer in den Orden – eine anonyme „Herde“ trat, die Bischöfen und Priestern „zu weiden anvertraut wird“ (so noch das Zweite Vatikanum). Die Zukunft der Kirche hängt davon ab, ob sie wieder neu auf Gemeinden baut, in denen das gemeinsame Priestertum der Gläubigen gelebt wird.

Referent: Univ. Doz. DDR. Paul Weß, Philosoph und Theologe, Aldrans