Frauenleben im Ersten Weltkrieg

Filme, Bücher und Traditionen der Soldaten haben ein Bild vom Krieg geprägt, der nur an den Fronten stattgefunden hat. Dem ist entgegenzuhalten, dass während der Jahre 1914-1918 die Zivilgesellschaft so wie nie zuvor vom Krieg betroffen war. Die Erinnerungen daran sind v.a. Erinnerungen an das Leben von Frauen und Kindern und wie sie mit den immer schlechter werdenden Lebensbedingungen zu Rande gekommen sind. Wir wissen einiges über das Leben von Frauen in den Städten und wenig über das Leben von Frauen am Land während des Krieges. Wie bewältigten sie - höchstens unterstützt durch Halbwüchsige und ältere Männer - die traditionell männlichen Arbeitsleistungen? Wie funktionierte die Kommunikation mit den abwesenden Männern, Söhnen und Brüdern?
Wenn sie noch Dokumente aus dieser Zeit wie Fotos, Briefe, Aufzeichnungen oder mündlich überlieferte Erinnerungen haben, bringen Sie diese bitte zur Veranstaltung mit.

Referentin: Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Gunda Barth-Scalmani, Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie

Vom Mut zu trauern

Wer nicht traurig sein darf, kann auch nicht glücklich sein

Wenn Beziehungen zerbrechen, Lebensträume unerfüllt bleiben oder ein nahe stehender Mensch stirbt, trauern wir. Trauer ist die normale und heilsame Reaktion auf jeden schmerzhaften Verlust.
Oft schlucken wir aber unseren Kummer und unsere Tränen hinunter, weil wir meinen, stark sein zu müssen. Hinunterschlucken hilft nicht. Die Trauer bleibt. Die Seele leidet. Wenn wir aber den Mut haben, unsere Trauer anzunehmen, den Schmerz zu durchleben und nicht zu verdrängen, kann aus Trauer neue Kraft und Lebensfreude wachsen. Denn die Trauer ist der untrennbare Zwilling vom Glücklichsein.

Referentin: Mag.a Maria Streli-Wolf, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Innsbruck

Essstörungen - die Verkehrung der Gefühle

In unserer Gesellschaft legen wir besonders viel Wert auf  das äußere Erscheinungsbild eines Menschen. Wir bewundern schöne Menschen in den  Medien, wir beneiden sie um ihre makellose Körper, am besten Kleidergröße 34,  wir interpretieren die dargestellte Erscheinungsform als das Erstrebenswerte und  als den Weg zum wahren Glück. Wir stilisieren unterspritzte Barbies zu Ikonen  und Magersüchtige zu Models, Übergewichtige zu "starken Typen" und  BulimikerInnen zu "erfolgreichen" HochleistungssportlerInnen. Andererseits aber  verurteilen wir Menschen, die ihre unklaren und von außen beeinflussten Gefühle  ihrem Körper gegenüber in eine Ess-, Brech-, Mager- oder Fettsucht verkehren.

Referentin: Dr.in Angelika Hörmann, Sozialpsychologin, Innsbruck

Kuba gestern - heute - morgen

In einer sehr unvergesslich lebendigen Bildschau werden Begegnungen mit einer bunten Kultur musizierender, singender, freiheitsliebender und doch ihres Schicksals bewusster Landsleute in der Karibik gezeigt.

Referent: Helmuth Mühlbacher, Erwachsenenbildner, Innsbruck

Stress vermeiden

Was können wir tun, damit es gar nicht so weit kommt?

Durch unterschiedliche Rollen und Herausforderungen im Alltag wird der Druck auf jeden einzelnen von uns manchmal recht groß. Viele sind erschöpft und ausgebrannt. Was können wir konkret tun, damit es gar nicht so weit kommt. Auf unterschiedlichen Ebenen wollen wir unsere eigenen Gewohnheiten reflektieren und alternative Denk- und Handlungsoptionen kennenlernen, um die ersehnte Gelassenheit wieder zu finden.

Referentin: Simone Ringler, Mediatorin, Schwaz

 

Schluss mit dem Stress, jetzt tu' ich was für mich!

Jeder von uns kennt Stress. Immer mehr Menschgen fühlen sich am Abend ausgebrannt und müde und stöhnen über Überforderung in Beruf und Alltag. Stress kann zu einer sehr großen Belastung werden. In diesem Seminar wollen wir erkennen, wo die Auslöser uneres Stresses liegen und wie wir diese wieder in den Griff bekommen können. Wir lernen einfache Entspannungsmethoden und Rituale kennen, die zu kleinen Tankstellen in unserem Leben werden können.

Referentin: Mag.a Christine Thurnher, Lebens- und Sozialberaterin, Aldrans

Der Atem

ein Weg zu mehr Wohlbefinden

Mit Atem-, Achtsamkeits- und einfachen Bewegungsübungen schulen wir die Empfindungsfähigkeit für den eigenen Körper und den Atem.  
Wir üben im Sitzen, im Stehen und in Bewegung z. B.
– an unserer AUF-RICHTUNG, um uns an unserer Größe zu freuen und unserem Leben
   Richtung zu geben...
– an unserer äußeren HALTUNG, um auch INNEREN Halt zu spüren...
– an der Durchlässigkeit von Gelenken, Muskeln und Gewebe, um weit zu werden für
   unseren UREIGENEN ATEMRHYTHMUS, der unseren Lebensrhythmus spiegelt..
– an der Kräftigung der Stimme, die uns Freude an Ausdruck und Kommunikation ist.
Gestärkt an Leib und Seele können wir uns auf die Herausforderungen des Alltags freuen.
Die Übungen können von Menschen jeden Alters ausgeführt werden. Bitte bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen.
http://www.atem-yoga.at

Referentin: Wibke Mullur, Akad. Atempädagogogin, Yogalehrerin, Krisenpädagogin

Entscheidungshilfen für den Alltag

Entscheidungssituationen aus psychologischer und theologischer Sicht.

Jeder und jede von uns steht im alltäglichen Leben vor mehr oder weniger gewichtigen Entscheidungen.

Oft kann man auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Aber was, wenn ich überhaupt nicht weiß, wo ich anfangen sollte über ein Problem oder eine Möglichkeit nachzudenken?

Nach Gefühl entscheiden oder Bekannte um Rat fragen? Wo kann ich Anhaltspunkte finden?

Die Entscheidungspsychologie liefert einige Antworten und zeigt Möglichkeiten auf, Problemsituationen so zu strukturieren, dass die Lösung leichter fällt.

Referent: Mag. Lukas Werlberger BSc, Theologe und Psychologe, Innsbruck, Ebbs

Gewinn durch Verzicht

Die heilsame Wirkung des Fastens 

Erst Leersein ermöglicht es, Neues aufzunehmen. In einer  Fastenwoche gemeinsam mit Gleichgesinnten fällt es leichter, alte Gewohnheiten  zu lassen und neue einzuüben, wie bewusste Ernährung, mehr Bewegung,  Verbesserung der Alltagsrituale uvm. Viele Menschen berichten vom persönlichen  Gewinn, von positiven Veränderungen der Lebensgewohnheiten und einer Steigerung  der Lebensqualität durch Fasten. Im Vortrag erfahren Sie, wie eine Fastenwoche  abläuft und wie sie gut bewältigt werden kann.

Dieser 4-teilige Fastenkurs kann auch als  1 1/2-stündiger  Informations-Abend angeboten werden.

Referentin: Annemarie Laiminger, Dipl. Erwachsenenbildnerin, Brixen im Thale 

GLÜCK ist erlernbar

Glücksempfinden kann man trainieren. Glücksmomente im Alltag bewusst gestalten und erleben.

Es gibt tatsächlich eine Wissenschaft, die sich mit Glück befasst, die Glücksforschung.  Einige Schulen haben „Glück als Schulfach“ eingeführt und im Schwarzwald hat eine Gemeinde ein eigenes Glücks-Konzept entwickelt und sich den Namen „Glücksgemeinde“ auf die Fahnen geheftet.
Glück ist gestalt- und beeinflussbar, nämlich indem man das eigene Glücksempfinden schult und bewusst trainiert. Wir zeigen wirksame und einfache Übungen und Methoden um das Glück im Alltag zu fördern und  mit viel Spaß und Freude zum eigenen „Glücksmanager“ zu werden.
Im Seminar erhalten Sie Informationen und Anleitungen zu einem bewussten und leicht anwendbaren, täglichen Glücks-Training.  So sind Sie besser gerüstet für Ihr persönliches Glück im privaten und beruflichen Alltag. Denn glückliche Menschen sind zufriedener, gesünder, motivierter und produktiver.

Referentin: Karin Adami, Beratung/ Training/ Coaching, Itter

Von der Einheit in den Gegensätzen

Das Erkennen der Einzigartigkeit jedes Menschen ist Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander. Im liebevollen Umgang mit mir selbst und mit meinen Mitmenschen liegt der Schlüssel für dauerhafte Beziehungen. Mit hilfreichen, praktischen Methoden und Beispielen erarbeiten wir einen persönlichen Zugang, um ein besseres Verständnis zwischen Geschlechtern, Generationen und Gemeinschaften zu ermöglichen.

 

Von der Kraft der guten Gedanken

Mehr Motivation und Lebensfreude im Alltag

Gedanken bestimmen unser Leben und die Wahrnehmung unseres Daseins. Diese Veranstaltung möchte Motivation geben, um den Alltag mit positiver Energie und mehr Lebensfreude bewusst und ganzheitlich gestalten zu können.

Referentin: Barbara Pichler, Erwachsenenbildnerin, Lienz

Abschied und Neubeginn sind Geschwister

Von den Schwellenübergängen in unserem Leben

Ganz am Beginn unseres Lebens steht ein großer Abschied: Der kleine neue Mensch muss sich aus der paradiesischen Geborgenheit im Mutterleib lösen, muss unter Anstrengung und Angst ins Unbekannte vordringen, um „das Licht der Welt zu erblicken“. Dieses Muster von Abschied und Neubeginn wiederholt sich unzählige Male in unserem Leben. Es sind heimliche, vorerst unbemerkte Abschiede; da gibt es freudig erwartete, aber auch überraschend hereinbrechende und schmerzliche Einschnitte ... Wir sollten sie als Schwellenübergänge ansehen, die uns in neue Lebensräume führen, als Boten unseres inneren Wachstums. In diesem Sinn werden wir gemeinsam über unser Leben als Werde-Gang nachdenken.

Referentin: Ingeborg Ladurner, Erwachsenenbildnerin, Innsbruck

 

Und jedem Ende wohnt ein Anfang inne...

Von heilsamen Umgang mit Verlust, Abschied, Trennung und Tod 

Gefühle der Trauer wollen und müssen gelebt und ausgedrückt werden. Versuche, dem Schmerz zu entrinnen durch Leugnen, Unterdrückung, Ablenkung, Geschäftigkeit, Tabletten oder Alkohol führen langfristig zu schwerwiegenden Folgen. In der Trauer geht es auch darum, das eigene Leben in die Hand nehmen zu können und die Möglichkeiten auszuloten

Referentin: Mag. Getrud Larcher, Erziehungswissenschafterin, Völs

Mentale Gesundheitsvorsorge

Wie stärke ich meine Ressourcen?

Sie lernen Methoden und Wege kennen, um Ihre Widerstandskräfte zu aktivieren, aufzubauen und zu stärken. Sie finden Zugang zu ungenutzten Ressourcen und entwickeln neue Kompetenzen, um herausfordernde Situationen zu meistern. Sie lernen außerdem, wie Sie sich Ziele setzen und diese tatsächlich erreichen. Ich möchte Sie einladen, einige Techniken und Übungen zur Stärkung ihrer Ressourcen auszuprobieren. Eine Bereitschaft zur Selbstreflexion und Einzelarbeit wird vorausgesetzt.

Referentin: Mag. Bianka Gschnell, Klin. Psychologin, Innsbruck 

Faszination Sprache - Person und Stimme

Dieses Seminar ist zu 100% unserem Sprechen gewidmet!
Dass gutes Sprechen wichtig ist, scheint selbstverständlich zu sein. Gutes Sprechen mit einer klaren Stimme bedarf ebenso des Übens wie jede andere Fertigkeit. Es erfüllt uns mit großer Freude, wenn unsere Stimme ein deutliches Sprechen ermöglicht, wenn wir das Vortragen von Texten bewusst gestalten und auch die verschiedenen „Regeln“ beachten, die sich im Lauf der Jahrhunderte für die Aussprache entwickelt haben.
Gutes Sprechen kann die Lebensfreude steigern!

Referent: Mag. Dr. Joachim Hawel, MAS, Theologe/ Germanist, Innsbruck