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Frauenpower in der Hl. Schrift

Wirft Frau oder Mann einen Blick in das Buch der Bücher, so fällt auf, dass die meisten Verfasser männlich sind. Nur einige wenige Autorinnen kennt die Bibel, wie Rut, Ester oder Judit. Ein deutliches Ungleichgewicht. Auch in den Erzählungen steht vielfach „Er“ im Vordergrund. Dennoch begegnen uns auch Frauen: Im ersten Buch der Bibel treffen wir auf Tamar, eine Frau, die in Bedrängnis gerät. In der patriarchalen Gesellschaftsordnung der damaligen Zeit verliert sie ihre rechtliche Stellung. Doch mit Beharrlichkeit und List erwirkt sie sich ihr Recht auf Status und Zukunft zurück. Tamar fordert heraus und provoziert. Eine andere Frau ist Maria Magdalena, damals wie heute eine umstrittene Persönlichkeit. Die Hl. Schrift berichtet von ihr als „erste Zeugin“, weil sie frühmorgens das leere Grab entdeckt und den erschreckten Jüngern die Auferstehung Jesu verkündet (vgl. Mk 16; Mt 28; Lk 24; Joh 20). Manche bezeichnen sie deshalb als „Apostelin“, andere sehen bis heute in ihr nur die „Sünderin“ (vgl. Lk 7). Die Frau ist aber so viel mehr. Auch von dieser Vielfalt erzählt die Bibel.
Referentin: Mag.a Doris Christina Rainer, Mühlbach/Bozen

Termin:  Freitag, 16. April 2021

Zeit:      19.00 - 21.00 Uhr

Ort:       ONLINE via Zoom

Anmeldung: Bildungshaus Osttirol - Link zum online Formular

Informationen und Termine