Neues

Die Tablet-Kurse des Katholischen Bildungswerks Tirol haben sich seit Projektstart im März 2018 zu einem wahren Teilnehmer Magnet entwickelt. Seniorinnen und Senioren erlernen und entwickeln in den Kursen Fertigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit der neuen Technik.

Impulsreferat und Anfragediskussion mit MMag. Dr. Andreas Georg Weiß, Salzburg, Theologe und Religionswissenschaftler mit Forschungsaufenthalten in den USA.

Termine:

  • Samstag, 4. Mai, 20 Uhr, Pfarrsaal Allerheiligen, 6020 Innsbruck, St.-Georgs-Weg 15
  • Dienstag, 14. Mai, 15 Uhr, WEB-Forum, Kolpinghaus, 6020 Innsbruck, Viktor-Franz-Hess-Straße 7
  • Dienstag, 14. Mai, 20 Uhr, Pfarrstadl, 6600 Breitenwang, Planseestraße 49
  • Donnerstag, 23. Mai, 20 Uhr, Pfarrsaal, 6460 Imst, Pfarrgasse 15
  • Freitag, 24. Mai, 19 Uhr, Spitalskirche, 6020 Innsbruck, Maria-Theresien-Straße / Lange Nacht der Kirchen

 

In Nord-, Ost- und Südtirol - Auch für Neueinsteiger

 

Nach den guten Erfahrungen der bisherigen Tiroler Bibelkurse setzen das Bildungshaus Osttirol,
die Diözesanstelle für Bibelpastoral Innsbruck, das Bibelzentrum Neustift und das Katholische
Bildungswerk Tirol den Tiroler Bibelkurs 2018/2019 fort.

Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Menschen für die Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes
zu begeistern und zu befähigen. Angesprochen sind alle, die persönlich und in ihren Gemeinden
das Wort Gottes lebendig halten wollen.

Auch wer bisher den Tiroler Bibelkurs noch nicht besucht hat, ist herzlich zu den einzelnen
Einheiten eingeladen. Sie können sich jeweils einen der drei Veranstaltungsorte aussuchen.

Zeitraum: Oktober 2018 - Mai 2019

Kosten: für alle Veranstaltungen: EUR 50,- (Ermäßigung möglich) / pro Einzelveranstaltung: EUR  10,-

Anmeldeschluss: 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn

Bitte melden Sie sich dort an, wo Sie den jeweiligen Kurs besuchen möchten.

 

Termine und Inhalte: Folder als Download

ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG für 24./25./26. Jänner 2019:

„In Gottes Namen“ – Wie von Gott reden?
Ijob bekommt die Nachricht über die Vernichtung seiner Existenz und seufzt: „Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; gelobt sei der Name des HERRN.“ (Ijob 1,21) Ijob vermeidet es hier, Gott direkt zu nennen. Die Frage, wie man von Gott angemessen spricht und ihn richtig anspricht, ist uralt. Gott als je Größeren und Unbegreifbaren mit einer Vielzahl von Namen zu adressieren, ist Kennzeichen der Bibel, hat aber auch Parallelen und Vorläufer in der altorientalischen Umwelt. So entfaltet sich im Islam noch bis heute der Name des einzigen und alleinigen Gottes in der mystischen Vielfalt seiner 99 „schönen Namen“.
Unter den vielen biblischen Namen Gottes hat der Name JHWH, der über 6000 mal im Alten Testament genannt wird, eine besondere Wirkungsgeschichte. Wo kommt dieser Name her? Wie wurde er übersetzt und gedeutet? Warum wird er im Judentum nicht ausgesprochen?

Die wichtigen Fragen stellen sich im Neuen Testament aufgrund der Nähe Gottes, die durch Jesus ermöglicht wird, nochmals neu: Wie spricht dieses von Gott? Wie hängen Namen und Ehrentitel Christi, dessen „Name größer ist, als alle Namen“ (vgl. Phil 2,9) mit dem Gottesnamen selbst zusammen? Warum darf und muss in der christlichen Spiritualität die Unaussprechlichkeit Gottes und seines Namens Thema bleiben?
Referent: Dr. Martin Lang, Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, Innsbruck



Veranstaltungsorte:

Pfarrsaal Allerheiligen
A-6020 Innsbruck, St. Georgsweg 15, bibelpastoral@dibk.at

Bildungshaus Osttirol
A-9900 Lienz, Kärntner Straße 42, office@bildungshaus.info

Bildungshaus Kloster Neustift
I-39040 Vahrn, Stiftstraße 1, bildungshaus@kloster-neustift.it

Diese Veranstaltungsreihe ist besonders geeignet für:

  • LektorInnen
  • LeiterInnen von Wortgottesdiensten, Andachten und Bibelrunden
  • Verantwortliche und Mitarbeitende in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung
  • Interessierte

 

Mehr Informationen zum Bereich GLAUBE & WELTANSCHAUUNG

"Erwachsenenbildnerin mit Kopf-Herz-Hand und viel Charme", so beschrieb Mag. Franz Jennewein in seiner Laudatio die neue Würdigungspreis-Trägerin der Erwachsenenbildung Tirol. Im feierlichen Rahmen überreichte LR Beate Palfrader die Urkunde.

BILDUNGSANGEBOTE ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT

 

Hinter uns die Sintflut?
Impulse für ein nachhaltiges Leben aus der Enzyklika Laudato Si

Wirtschaftskrisen, Klimawandel, gewaltsame Auseinander-setzungen um immer knapper werdende Ressourcen – die Zeichen mehren sich, dass unsere bisherigen ökonomischen und politischen Wege die kommenden Generationen vor massive Herausforderungen stellen. In der Enzyklika Laudato Si spricht Papst Franziskus Klartext. Reiche leben auf Kosten der Armen, die heutige Generation auf Kosten jener von morgen, Menschen beuten die restliche Schöpfung bis ins Letzte aus. Aber was haben diese Probleme mit uns Christinnen und Christen zu tun? Uns geht’s gut und hinter uns die Sintflut. Der Vortrag wird diese Mentalität auf die Probe stellen und anhand des Dreischritts sehen – urteilen – handeln und der Enzyklika Laudato Si Impulse zu einem nachhaltigen Leben aus christlicher Perspektive geben.

Referentin: Mag.a Michaela Neulinger MA, Univ. Assistentin, Innsbruck

 

Global denken - lokal handeln
Herausforderung Klimawandel 

Ganz nach unserem Motto „global denken, lokal handeln“ ermöglicht das Netzwerk den Klimabündnis-Gemeinden, lokale Maßnahmen zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.
Mit über 960 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. Mit unserer Unterstützung verfolgen 65 Tiroler Gemeinden und Städte gemeinsame Ziele, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf kommunaler Ebene zu verankern. Das ständig wachsende Netzwerk ermöglicht, dass die Maßnahmen einzelner Gemeinden eine zunehmend große Wirkung entfalten. Jeder Beitrag zählt! Die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes liegen dabei in den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Events und Boden und der finanziellen und politischen Unterstützung der Bündnispartner am Oberen Rio Negro in Brasilien.

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Die Welt wird wärmer
Herausforderung Klimawandel

Der schonungslose  Umgang des Menschen mit der Natur zeigt weltweit spürbare Auswirkungen. Dazu zählen die zahlreichen Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, Stürme, Trockenheit) und die Tatsache, dass die 11 heißesten Jahre seit Beginn  der Klimaaufzeichnung in den letzten 12 Jahren verzeichnet worden sind. Klima-schwankungen gab es bereits früher, aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die starken  Abweichungen in den vergangenen Jahrzehnten in erster Linie durch den Menschen verursacht wurden, und wir daher vom „anthropogenen Klimawandel“ sprechen.
Selbst wenn sich die ErstellerInnen von Prognosen des  Klimawandels  oftmals  nicht einig sind,  in  welcher Form und  in welchem Ausmaß er von Statten geht, so ist doch eine Tatsache bei allen gleich: Es gibt einen Klimawandel und er wird garantiert weit reichende Folgen für das Leben der Menschen haben!

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Faire und soziale Nachhaltigkeit leben
Mit Oikocredit weltweit Menschen unterstützen

Mit Oikocredit haben ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu unterstützen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Südost- europas werden so unter anderem Landwirte und Genossenschaften beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaft unterstützt. Oikocredit geht dorthin, wo Banken fehlen oder mangels Sicher-heiten keine Kredite zur Verfügung stellen. So entsteht nicht nur eine Partnerschaft auf Augenhöhe sondern auch über Grenzen hinweg. Bei Oikocredit weiß man, was mit dem investierten Kapital passiert. Die sozial umgesetzten Mikro- und Projektkreditprogramme tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei und ermöglichen mit den KreditnehmerInnen eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Wer mehr von dieser Idee mit fairem und sozialem Schwerpunkt erfahren will, ist herzlich eingeladen.

Referentin: Rosmarie Obojes, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Matrei a. Brenner

 

Probleme und Chancen der Gentechnologie
Ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich betrachtet

Gentechnische Veränderung provoziert bekannte und unbekannte Risiken. Züchtung kann nur innerhalb verwandter Arten erfolgen. Bei der  Agro-Gentechnik werden Artgrenzen überschritten, indem fremde Genkonstrukte auf Pflanzen übertragen werden. Man kann nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Organismus die Genkonstrukte landen und wie sie dort wirken. Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Bei der Gerechtigkeit geht es um die Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von der „Ersten Welt“, die letztlich weithin eine Ausbeutung ist und eine Partnerschaft vermissen lässt. Aus der Ungerechtigkeit kommt Unfrieden und zudem werden auch die Lebensräume zerstört, weil nicht die Interessen der bodenständigen Bevölkerung gewahrt werden, sondern die der Exportwirtschaft. Gerechtigkeit muss es auch gegenüber zukünftigen Generationen geben.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Nachhaltig leben und arbeiten
mit Hilfe der Permakultur

Was ist Permakultur? Wie kann sie in Bezug auf eine zukunftsfähige Lebensweise behilflich sein?
Permakultur ist eine Methode, die mit Hilfe einer überlegten gesamtheitlichen Planung Systeme, wie zum Beispiel den Hausgarten errichten und erhalten hilft. 

Referentin: Mag. Margarethe Holzer, Innsbruck 

 

Angebote als Download

 

Kontakt u. Information: Katholisches Bildungswerk Tirol, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck,
Tel. 0512/2230-4801, kbw@bildung-tirol.at, www.bildung-tirol.at