Neues

Nord-, Ost- und Südtirol

Oktober 2019 bis April 2020

Informationen und Termine

KBW-Jahrestagung am 15. Juni im Haus der Begegnung

Franz Küberl, selbst ehemaliger Mitarbeiter im KBW Steiermark, weiß wovon er spricht, wenn er das Bildungswerk als "Maschinenring" bezeichnet. - Uns gefällt dieser Vergleich!

BILDUNGSANGEBOTE ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT

 

Hinter uns die Sintflut?
Impulse für ein nachhaltiges Leben aus der Enzyklika Laudato Si

Wirtschaftskrisen, Klimawandel, gewaltsame Auseinander-setzungen um immer knapper werdende Ressourcen – die Zeichen mehren sich, dass unsere bisherigen ökonomischen und politischen Wege die kommenden Generationen vor massive Herausforderungen stellen. In der Enzyklika Laudato Si spricht Papst Franziskus Klartext. Reiche leben auf Kosten der Armen, die heutige Generation auf Kosten jener von morgen, Menschen beuten die restliche Schöpfung bis ins Letzte aus. Aber was haben diese Probleme mit uns Christinnen und Christen zu tun? Uns geht’s gut und hinter uns die Sintflut. Der Vortrag wird diese Mentalität auf die Probe stellen und anhand des Dreischritts sehen – urteilen – handeln und der Enzyklika Laudato Si Impulse zu einem nachhaltigen Leben aus christlicher Perspektive geben.

Referentin: Mag.a Michaela Neulinger MA, Univ. Assistentin, Innsbruck

 

Global denken - lokal handeln
Herausforderung Klimawandel 

Ganz nach unserem Motto „global denken, lokal handeln“ ermöglicht das Netzwerk den Klimabündnis-Gemeinden, lokale Maßnahmen zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.
Mit über 960 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. Mit unserer Unterstützung verfolgen 65 Tiroler Gemeinden und Städte gemeinsame Ziele, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf kommunaler Ebene zu verankern. Das ständig wachsende Netzwerk ermöglicht, dass die Maßnahmen einzelner Gemeinden eine zunehmend große Wirkung entfalten. Jeder Beitrag zählt! Die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes liegen dabei in den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Events und Boden und der finanziellen und politischen Unterstützung der Bündnispartner am Oberen Rio Negro in Brasilien.

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Die Welt wird wärmer
Herausforderung Klimawandel

Der schonungslose  Umgang des Menschen mit der Natur zeigt weltweit spürbare Auswirkungen. Dazu zählen die zahlreichen Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, Stürme, Trockenheit) und die Tatsache, dass die 11 heißesten Jahre seit Beginn  der Klimaaufzeichnung in den letzten 12 Jahren verzeichnet worden sind. Klima-schwankungen gab es bereits früher, aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die starken  Abweichungen in den vergangenen Jahrzehnten in erster Linie durch den Menschen verursacht wurden, und wir daher vom „anthropogenen Klimawandel“ sprechen.
Selbst wenn sich die ErstellerInnen von Prognosen des  Klimawandels  oftmals  nicht einig sind,  in  welcher Form und  in welchem Ausmaß er von Statten geht, so ist doch eine Tatsache bei allen gleich: Es gibt einen Klimawandel und er wird garantiert weit reichende Folgen für das Leben der Menschen haben!

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Faire und soziale Nachhaltigkeit leben
Mit Oikocredit weltweit Menschen unterstützen

Mit Oikocredit haben ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu unterstützen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Südost- europas werden so unter anderem Landwirte und Genossenschaften beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaft unterstützt. Oikocredit geht dorthin, wo Banken fehlen oder mangels Sicher-heiten keine Kredite zur Verfügung stellen. So entsteht nicht nur eine Partnerschaft auf Augenhöhe sondern auch über Grenzen hinweg. Bei Oikocredit weiß man, was mit dem investierten Kapital passiert. Die sozial umgesetzten Mikro- und Projektkreditprogramme tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei und ermöglichen mit den KreditnehmerInnen eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Wer mehr von dieser Idee mit fairem und sozialem Schwerpunkt erfahren will, ist herzlich eingeladen.

Referentin: Rosmarie Obojes, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Matrei a. Brenner

 

Probleme und Chancen der Gentechnologie
Ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich betrachtet

Gentechnische Veränderung provoziert bekannte und unbekannte Risiken. Züchtung kann nur innerhalb verwandter Arten erfolgen. Bei der  Agro-Gentechnik werden Artgrenzen überschritten, indem fremde Genkonstrukte auf Pflanzen übertragen werden. Man kann nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Organismus die Genkonstrukte landen und wie sie dort wirken. Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Bei der Gerechtigkeit geht es um die Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von der „Ersten Welt“, die letztlich weithin eine Ausbeutung ist und eine Partnerschaft vermissen lässt. Aus der Ungerechtigkeit kommt Unfrieden und zudem werden auch die Lebensräume zerstört, weil nicht die Interessen der bodenständigen Bevölkerung gewahrt werden, sondern die der Exportwirtschaft. Gerechtigkeit muss es auch gegenüber zukünftigen Generationen geben.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Nachhaltig leben und arbeiten
mit Hilfe der Permakultur

Was ist Permakultur? Wie kann sie in Bezug auf eine zukunftsfähige Lebensweise behilflich sein?
Permakultur ist eine Methode, die mit Hilfe einer überlegten gesamtheitlichen Planung Systeme, wie zum Beispiel den Hausgarten errichten und erhalten hilft. 

Referentin: Mag. Margarethe Holzer, Innsbruck 

 

Angebote als Download

 

Kontakt u. Information: Katholisches Bildungswerk Tirol, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck,
Tel. 0512/2230-4801, kbw@bildung-tirol.at, www.bildung-tirol.at

 

  • Großes Einzugsgebiet: Bildungsangebote in 158 Gemeinden Tirols
  • zeigen Einsatzfreude: Als Organisatoren planen, bewerben, Veranstaltungen durchführen - auch für's Bildungswerk ist man viel auf Achse
  • bereichern ihre Umgebung: Eltern-Kind-Gruppen, SelbA Trainings, Vorträge, Weiterbildungen ... vieles gäbe es ohne KBW's vor Ort nicht
  • leisten Unbezahlbares: Menschen miteinander vernetzen, Gemeinschaft stärken und neue Impulse setzen

 

Weil mir Bildung ein Anliegen ist, es tolle Referenten-Angebote gibt und weil ich dadurch ein wenig zur Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen kann.

Annelies Innerkofler, Amlach

 

Informationen gibt es heute überall direkt ins Wohnzimmer geliefert. Eine besondere Qualität haben jedoch persönliche Begegnungen . Motivation für mich ist, wenn Besucher zufrieden nach Hause gehen und sich bedanken, dass ReferentInnen ins Dorf gebracht werden. Nachhaltiger Effekt: Besucher kommen ins Gespräch, auch noch Tage später.

Edith Koller, Tristach

 

Zu wenig Vorträge in Kartitsch!

Patricia Bodner, Kartitsch

 

… ich dadurch, unterstützt durch dieses große Netzwerk, Bildung meinen Mitmenschen näher bringen darf. Die große Vielfalt an Themen bietet eine gute Möglichkeit individuelle Schwerpunkte für meine Gemeinde zu setzen.

Natalie Steiner, Iselsberg

 

… weil ich selber am meisten profitiere – profitiert habe.

Burgi Kofler, Tristach

 

… mir meine Heimatgemeinde wichtig ist und ich vielfältige Begegnungen mit Menschen mag.

 

… ich einen Beitrag für ein aktives Dorfleben leisten möchte!

 

… weil ich mich in diesem Team wohl fühle

Birgit Hosp, Wängle

 

… ich finde die Idee des KBW Bildung auch außerhalb der Ballungszentren und möglichst niederschwellig anzubieten genial, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung und Förderung seiner Talente und Interessen.

Dagmar Geiger, Fließ

 

… es mir so möglich ist, super ReferentInnen für aktuelle Themen zu finden.

Gisela Schöpf, Sautens