Neues

Nord-, Ost- und Südtirol

Oktober 2019 bis April 2020

Informationen und Termine

Noch vor der öffentlichen Weltpremiere am 4. Oktober in Innsbruck wurde der Film von zahlreichen internationalen Festivals zur Präsentation eingeladen. Neben zahlreichen positiven Bewertungen konnte der Film des Tiroler Produzenten und Regisseurs Hermann Weiskopf und Drehbuchautor Peter Mair erste Auszeichnungen entgegennehmen.

Ab Samstag, 5. Oktober wird der Film im Metropolkino Innsbruck gezeigt.

Kurzinhaltsangabe zum Film
36 Stunden dauert der qualvolle Todeskampf des Tiroler Priesters Otto Neururer im KZ Buchenwald: Jahrzehnte später macht sich Heinz Fitz, ein alternder Schauspieler und Lebensborn-Kind, mit der jugendlichen Straftäterin Sofia und dem an Parkinson erkrankten Pfarrer Anton auf die Suche nach den Spuren des seligen Priesters Otto Neururer.
Otto Neururer ist als erster österreichischer Priester in einem Konzentrationslager von den Nazis ermordet worden. Am 24. November 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

 

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Regisseur und Produzent Hermann Weiskopf
Hermann Weiskopf ist ein seit vielen Jahren erfolgreicher und erfahrener Regisseur und Produzent. Als gebürtiger Innsbrucker, der in Rom Film studiert und als Schauspieler mit Filmgrößen wie Federico Fellini, Franco Zefirelli oder Mario Monicelli gearbeitet hat, ist es ihm wichtig, historisch relevante und spannende Geschichten für die künftigen Generationen filmisch zu bewahren. Über viele Jahre war er als Produzent von Kino-, Dokumentar-, und Werbefilmen bei Delta Film Innsbruck-Rom verantwortlich. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.

Schauspieler und Co-Produzent Ottfried Fischer
Das Filmteam ist überglücklich, Ottfried Fischer für „Otto Neururer – Hoffnungsvolle Finsternis“ nicht nur als Darsteller in der Hauptrolle des Pfarrer Anton gewonnen zu haben – sondern auch erstmalig als Co-Produzenten. Eine Auszeichnung für das Filmprojekt.

Drehbuchautor Dr. Peter Mair
Als Kunsthistoriker ist Peter Mair der Geschichte seiner Heimat Innsbruck und Tirol sowie Österreich sehr verbunden. Jedes seiner Werke ist ein bewegender Appell gegen das Vergessen – mit Geschichten auf lokaler Ebene, die aber in ihrer Erzählweise immer auch von universeller Bedeutung sind. Seit über 25 Jahren widmet sich Mair mit Herzblut dem Film und dem Schreiben. Besonders geprägt hat ihn vor vielen Jahren das Studium am Mediterranean Film Institute im Bereich Screenwriting and Script Development in der Zusammenarbeit mit renommierten Filmschaffenden aus den USA. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.

KINO DATUM   ADRESSE
Metropolkino Innsbruck ab Sa, 5. Okt. 2019  19.30 Uhr Innstraße 5, Innsbruck
FMZ Kino Imst ab Sa, 5. Okt. 2019  20.00 Uhr Industriezone 30, Imst
CineX Lienz ab So, 6. Okt. 2019  19.30 Uhr Am Markt 2, Lienz
CineX Lienz ab Mo, 7. Okt. 2019  19.30 Uhr Am Markt 2, Lienz
Altes Kino Landeck ab Mi,  9. Okt. 2019  19.30 Uhr Obere Feldgasse 19/12
Funplexxx Kufstein ab Do, 10. Okt. 2019  20.15 Uhr Oskar Pirlo-Straße 7, Kufstein
Pfarrkirche Götzens Fr, 11. Okt. 2019    
Cineplex Kitzbühel ab Sa, 12. Okt. 2019 17.30 Uhr Hinterstadt 18, Kitzbühel
Kino Fulpmes ab So, 13. Okt. 2019 18.00 Uhr Michael-Pfurtscheller-Weg 8, Fulpmes

 

  • Großes Einzugsgebiet: Bildungsangebote in 158 Gemeinden Tirols
  • zeigen Einsatzfreude: Als Organisatoren planen, bewerben, Veranstaltungen durchführen - auch für's Bildungswerk ist man viel auf Achse
  • bereichern ihre Umgebung: Eltern-Kind-Gruppen, SelbA Trainings, Vorträge, Weiterbildungen ... vieles gäbe es ohne KBW's vor Ort nicht
  • leisten Unbezahlbares: Menschen miteinander vernetzen, Gemeinschaft stärken und neue Impulse setzen

KBW-Jahrestagung am 15. Juni im Haus der Begegnung

Franz Küberl, selbst ehemaliger Mitarbeiter im KBW Steiermark, weiß wovon er spricht, wenn er das Bildungswerk als "Maschinenring" bezeichnet. - Uns gefällt dieser Vergleich!

BILDUNGSANGEBOTE ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT

 

Hinter uns die Sintflut?
Impulse für ein nachhaltiges Leben aus der Enzyklika Laudato Si

Wirtschaftskrisen, Klimawandel, gewaltsame Auseinander-setzungen um immer knapper werdende Ressourcen – die Zeichen mehren sich, dass unsere bisherigen ökonomischen und politischen Wege die kommenden Generationen vor massive Herausforderungen stellen. In der Enzyklika Laudato Si spricht Papst Franziskus Klartext. Reiche leben auf Kosten der Armen, die heutige Generation auf Kosten jener von morgen, Menschen beuten die restliche Schöpfung bis ins Letzte aus. Aber was haben diese Probleme mit uns Christinnen und Christen zu tun? Uns geht’s gut und hinter uns die Sintflut. Der Vortrag wird diese Mentalität auf die Probe stellen und anhand des Dreischritts sehen – urteilen – handeln und der Enzyklika Laudato Si Impulse zu einem nachhaltigen Leben aus christlicher Perspektive geben.

Referentin: Mag.a Michaela Neulinger MA, Univ. Assistentin, Innsbruck

 

Global denken - lokal handeln
Herausforderung Klimawandel 

Ganz nach unserem Motto „global denken, lokal handeln“ ermöglicht das Netzwerk den Klimabündnis-Gemeinden, lokale Maßnahmen zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.
Mit über 960 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. Mit unserer Unterstützung verfolgen 65 Tiroler Gemeinden und Städte gemeinsame Ziele, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf kommunaler Ebene zu verankern. Das ständig wachsende Netzwerk ermöglicht, dass die Maßnahmen einzelner Gemeinden eine zunehmend große Wirkung entfalten. Jeder Beitrag zählt! Die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes liegen dabei in den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Events und Boden und der finanziellen und politischen Unterstützung der Bündnispartner am Oberen Rio Negro in Brasilien.

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Die Welt wird wärmer
Herausforderung Klimawandel

Der schonungslose  Umgang des Menschen mit der Natur zeigt weltweit spürbare Auswirkungen. Dazu zählen die zahlreichen Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, Stürme, Trockenheit) und die Tatsache, dass die 11 heißesten Jahre seit Beginn  der Klimaaufzeichnung in den letzten 12 Jahren verzeichnet worden sind. Klima-schwankungen gab es bereits früher, aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die starken  Abweichungen in den vergangenen Jahrzehnten in erster Linie durch den Menschen verursacht wurden, und wir daher vom „anthropogenen Klimawandel“ sprechen.
Selbst wenn sich die ErstellerInnen von Prognosen des  Klimawandels  oftmals  nicht einig sind,  in  welcher Form und  in welchem Ausmaß er von Statten geht, so ist doch eine Tatsache bei allen gleich: Es gibt einen Klimawandel und er wird garantiert weit reichende Folgen für das Leben der Menschen haben!

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

 

Faire und soziale Nachhaltigkeit leben
Mit Oikocredit weltweit Menschen unterstützen

Mit Oikocredit haben ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu unterstützen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Südost- europas werden so unter anderem Landwirte und Genossenschaften beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaft unterstützt. Oikocredit geht dorthin, wo Banken fehlen oder mangels Sicher-heiten keine Kredite zur Verfügung stellen. So entsteht nicht nur eine Partnerschaft auf Augenhöhe sondern auch über Grenzen hinweg. Bei Oikocredit weiß man, was mit dem investierten Kapital passiert. Die sozial umgesetzten Mikro- und Projektkreditprogramme tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei und ermöglichen mit den KreditnehmerInnen eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Wer mehr von dieser Idee mit fairem und sozialem Schwerpunkt erfahren will, ist herzlich eingeladen.

Referentin: Rosmarie Obojes, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Matrei a. Brenner

 

Probleme und Chancen der Gentechnologie
Ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich betrachtet

Gentechnische Veränderung provoziert bekannte und unbekannte Risiken. Züchtung kann nur innerhalb verwandter Arten erfolgen. Bei der  Agro-Gentechnik werden Artgrenzen überschritten, indem fremde Genkonstrukte auf Pflanzen übertragen werden. Man kann nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Organismus die Genkonstrukte landen und wie sie dort wirken. Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Bei der Gerechtigkeit geht es um die Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von der „Ersten Welt“, die letztlich weithin eine Ausbeutung ist und eine Partnerschaft vermissen lässt. Aus der Ungerechtigkeit kommt Unfrieden und zudem werden auch die Lebensräume zerstört, weil nicht die Interessen der bodenständigen Bevölkerung gewahrt werden, sondern die der Exportwirtschaft. Gerechtigkeit muss es auch gegenüber zukünftigen Generationen geben.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Nachhaltig leben und arbeiten
mit Hilfe der Permakultur

Was ist Permakultur? Wie kann sie in Bezug auf eine zukunftsfähige Lebensweise behilflich sein?
Permakultur ist eine Methode, die mit Hilfe einer überlegten gesamtheitlichen Planung Systeme, wie zum Beispiel den Hausgarten errichten und erhalten hilft. 

Referentin: Mag. Margarethe Holzer, Innsbruck 

 

Angebote als Download

 

Kontakt u. Information: Katholisches Bildungswerk Tirol, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck,
Tel. 0512/2230-4801, kbw@bildung-tirol.at, www.bildung-tirol.at