Tu Gewöhnliches - jedoch auf außergewöhnliche Weise!

An Dinge zu glauben, davon zu wissen und zu reden, ist zu wenig; wir müssen glaubhaft und überzeugend „einfach handelnd“ auf Mitmenschen zugehen und uns mit ihnen auf den Weg machen. Ganz im Sinne des Wahlspruchs von Bischof Hermann Glettler: „Geht – heilt und verkündet!“

Referent: Helmuth Mühlbacher, Erwachsenenbildner, Innsbruck

Basisinfo Christentum

Was ist Basisinfo Christentum?

Informiert über das, was Christen glauben ...
... fundiert, kompakt und allgemein verständlich

Warum Basisinfo Christentum besuchen?
Sich eine eigene Meinung bilden über das Christentum
    > seine Geschichte
    > seine zentralen Inhalte
    > seine Botschaft und Praxis.

Wer ist angesprochen?
Angesprochen sind Christen, Nicht- und Andersglaubende. Die Basisinfo setzt keine Vorkenntnisse voraus. 

Was erwartet mich bei Basisinfo Christentum?
Information, nicht Mission ...
    > eine strukturierte Darstellung
    > Raum für Fragen und Diskussion
    > in einem definierten Zeitrahmen. 


Themenübersicht (3 separate Module mit je 4 Einheiten)

Modul I: Grundlagen
   
> Die Frage nach Gott
    > Die Bibel - Wort Gottes?
    > Jesus - Sohn Gottes?
    > Erlösung durch das Kreuz?

Modul II: Entfaltungen
   
> Die Heilige Kirche - Fiktion oder Wirklichkeit?
    > Das Feiern der Kirche - Ritus, Event oder heiliges Geheimnis?
    > Geschichte der Kirche in Europa - Unheil oder Segen?
    > Gerechtigkeit und gutes Leben 

Modul III: Herausforderungen
   
> Wo ist Wahrheit? - Das Christentum und die Religionen
    > Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens?
    > "Der Fels des Atheismus" - Gott und das Leid
    > Wie geht "glauben"?


Interessiert ?

Wenn Sie wissen wollen, wo die "Basisinfo Christentum" konkret angeboten wird, schauen Sie nach auf www.basisinfo.at 

www.bmukk.gv.at - Bundesministerium für Unterricht und Kultur
www.weiterwissen.at - Forum katholischer Erwachsenenbildung
www.theologischekurse.at - THEOLOGISCHE KURSE, Wien 

 

 

 

 

Meine Geschichte mit Jesus

"Gschichtn vom Jesus" - als Buch und im Radio war die Übersetzung des Lebens Jesu ins "Tirolerische" ein Renner: "da Jesus im Futtertrog", "der Fetznhans", "Wia der Teifl dem Jesus an die Wäsch wollt" ...

Nach einer kurzen Lesung folgt ein Impulsreferat:

  • Welche Spuren hat Jesus in meinem Leben hinterlassen?
  • Was ist meine Geschichte mit Jesus?
  • Wie kann es gelingen, das Evangelium in mein Leben zu übersetzen?

Referent: Mag. Gilbert Rosenkranz, Redaktionsleiter des Tiroler Sonntags, Innsbruck

Wer nichts glaubt, kann auch nichts wissen

Religiöse Bildung als Lebenschance

Vertrauen und Glauben gehören zum menschlichen Alltag. Religiöse Inhalte liegen versteckt und offensichtlich in allen Kulturen. Nach christlichem Verständnis sind Gott und Welt im Dialog, darum eröffnet religiöse (Weiter-)Bildung Chancen für ein gutes Leben privat und in Gesellschaft.

Referent: MMag. Dr. Michael Plank, Theologe, Gnadenwald 

Habe ich etwas falsch gemacht?

Wenn mein/e Partner/in, mein Kind, mein Enkel aus der Kirche austritt 

Der Austritt aus der Kirche betrifft nicht nur die Person, die diesen Schritt setzt. Oftmals sind Partner/innen, Eltern und Großeltern damit konfrontiert, dass sie trotz eigener gelebter und überzeugter Zugehörigkeit zur katholischen Kirche diese Überzeugung nicht weitergeben konnten.

Den eigenen Schmerz ausdrücken und Wege finden, damit umgehen zu lernen, eigene Unsicherheiten zu überwinden ist das Ziel dieser Veranstaltung.

Pfarrer Wolfgang Meixner ist Ansprechpartner für Ausgetretene der Diözese Innsbruck

Wenn die Seele abstürzt ...

Tod und Trauer im Kindes- und Jugendalter

Die unmittelbare Erfahrung des Todes eines jungen Menschen löst immer große Betroffenheit aus und fordert die Verantwortlichen in Pfarre und Schule. Aber was tun in den ersten emotionalen dichten Trauerphasen, die gekennzeichnet sind von Schock, Wut und Schmerz?

Referent: MMag. Dr. Hannes Wechner, Leiter Schulpastoral Diözese Innsbruck

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne ...

oder: in der Dankbarkeit liegt das "neue" Glück.

Verlust, Abschiednehmen, Loslassen, Neuanfang sind Lebensthemen, die uns von Kindheit an begleiten und sehr oft mit Schmerz und Ängsten behaftet: geplatzte Lebensträume, Trennung von der/dem PartnerIn, Pension, ein geliebter Mensch verstirbt,…Das sich bewegende Leben bleibt im Fluss und gönnt vielfach keine Pause.
Und wir? Wir wollen die Bewegungen des Lebens oft nicht wahrhaben und diese nicht akzeptieren. Wir wollen festhalten, anhalten und bewahren.
Gibt es neben einem „entweder/ oder“ auch ein „sowohl/als auch“? Kann in der Trauer eines Verlustes auch das Geschenk des Morgens liegen?

Referent: MMag. Dr. Hannes Wechner, Leiter Schulpastoral Diözese Innsbruck

Papst Franziskus "Amoris laetitia - Freude der Liebe"

Neue Perspektiven für die katholische Lehre von Ehe und Familie?

Mit großer Spannung wurde das päpstliche Schreiben – das bereits jetzt ein Bestseller ist – erwartet. Doch was steht drin? Die einen sagen, es sei ein Dammbruch und eine komplette Neuausrichtung, andere meinen, an der Lehre und an der Praxis – gerade im Bezug auf die heißen Eisen – ändere sich gar nichts.

Was steht nun im Dokument? Wie denkt Franziskus? Was sind Dreh- und Angelpunkte und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

Viele Fragen zu Themen, die bewegen: Liebe, Leben in Beziehung, Scheitern

Referent: Mag. Alfred Natterer, Leiter der Abteilung Familie und Lebensbegleitung,Diözese Innsbruck 

Gibt es einen gerechten Krieg?

Christlicher Glaube und politische Vernunft

Schon früh hat sich die Kirche darum bemüht, Kriterien zu benennen, wann ein Krieg gerecht ist – und wann nicht. Die Herausforderung der militärischen Logik ist mit dem atomaren Zeitalter noch weit komplexer geworden, für die Kirche und die Gesellschaft insgesamt.
Dieser Vortrag nimmt ein uraltes Thema in den Blick – das heute aktueller denn je ist. Kann der christliche Glaube hier neue Perspektiven eröffnen?

Referent: DDr. Mathias Moosbrugger, Pastoralassistent, Innsbruck

Heiliger Martin von Tours

Was er uns nach 1.700 Jahren noch sagen kann 

Der Hl. Martin von Tours ist weithin bekannt und wird seit 1.700 Jahren verehrt!
Was bedeutet uns sein Leben und Wirken heute noch, und wie kann seine tiefe Nächstenliebe im Jahr der Barmherzigkeit erneut zum Vorbild werden?

Referent: Mag. Martin Kolozs, Schriftsteller, Wien 

Tod - Himmel - Hölle: theologisch verantwortungsvoll verortet

Wie können wir darüber sprechen?

Für viele Menschen ist es nicht mehr zeitgemäß, über die großen eschatologischen Begriffe wie Himmel und Hölle zu reden, sie finden „das alles überholt“ und auch sinnlos. In „anderen“ Kreisen leben z.B. angstmachende Höllenvorstellungen weiter, Gott und Angst gehen dort eine unheilvolle Verbindung ein.
In diesem Seminar soll die bleibende Bedeutung von eschatologischen Themen aufgezeigt werden, im Vordergrund steht die Hinwendung zum Gott der Liebe und die befreiende Botschaft vom erlösten Menschen.

Referent: Mag. Dr. Joachim Hawel MAS, Theologe/Germanist, Innsbruck

 

1000 Kilometer zu Fuß von Innsbruck nach Rom

Impressionen einer Pilgerwanderung 

Alle Wege führen nach Rom - und auf verschiedenen Wegen - Jakobsweg, Goetheweg, Via Claudia Augusta, Via Francigena, Via degli Dei, Via Flamminia und Franziskusweg. Der Referent hat alleine rund 1000 km zu Fuß von Innsbruck nach Rom in 2 Abschnitten zurückgelegt. Über spirituelle, persönliche Eindrücke, Begegnungen und mit Bildern von der Wegstrecke gibt er Einblick in seine Pilgererfahrung.

Referent: Mag. Anton Gasser, Pilgerbegleiter, Innsbruck 

Sr. Angela Autsch

Von Mötz nach Auschwitz

Sr. Angela (1900-1945) trat 1933 in das Trinitarierinnenkloster in Mötz ein.  Die Schwester arbeitete als Kindergärtnerin, Krankenschwester und Mesnerin. Sie wurde in der NS-Zeit verraten. Warum ? Sie hatte allzu deutlich ihren Unmut über Adolf Hitler („eine Geißel“ für Europa) geäußert und wurde außerdem wegen des Hörens eines Feindsenders  angeklagt. Ihr Leidensweg ging über Innsbruck und das KZ Ravensbrück nach Auschwitz-Birkenau. Sie hatte dort mit der Krankenpflege zu tun und versorgte heimlich Mitgefangene mit heißem Wasser, Essen und Medikamenten. So wurde sie bald schon als „Engel von Auschwitz“ (Simon Wiesenthal) bekannt. Bei einem Bombenangriff auf das KZ kam sie ums Leben.  Ein Seligsprechungsverfahren ist von der Erzdiözese Wien eingeleitet worden und liegt nun in Rom.

Referent: Univ.-Prof. DDR. Stöger Peter, Ao. Universitätsprofessor, Innsbruck 

Wer sagt wem was vom lieben Gott?

Glaubensweitergabe zwischen den Generationen ist nur möglich, wenn wir bescheiden und auf gleicher Augenhöhe in ein gemeinsames Suchen und Fragen einwilligen und dankbar annehmen, was wir an wichtigen Impulsen von den scheinbar Fernstehenden geschenkt bekommen. Auf schnelle, sichtbare Resultate müssen wir verzichten. Wir dürfen aber hoffen, dass das, was in uns brennt, irgendwann einen kostbaren Funkenflug des Gottvertrauens auslöst.

Referentin: Ingeborg Ladurner, Erwachsenenbildnerin, Innsbruck 

Josef Mayr-Nusser

Märtyrer des Gewissens 

Weil der Selige Mayr-Nusser aus Gewissengründen den SS-Eid verweigerte, wurde er zum Tod verurteilt. Auf dem Weg ins Konzentrationslager Dachau starb Josef Mayr-Nusser am 24. Februar 1945 in einem Viehwaggon bei Erlangen an der Folgen der Haft und der erlittenen Entbehrungen. Der Märtyrer ist ein Zeuge für die Unbedingtheit des Gewissens und uns darin Mahner und Vorbild.

Referent: Dr. Jakob Patsch, Pfarrer, Hall in Tirol

 

Warum in die Kirche gehen?

Weil Jesus kommt, weil er mich annimmt, wie ich bin

Thomas und Zachäus – zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Jesus treffen, weil sie von ihm fasziniert sind. Gemeinsam wollen wir dieser Faszination auf die Spur kommen und Beweggründe für unser ganz persönliches Mitfeiern entdecken.

ReferentInnen: Dr.in Anna Hintner, Theologin, Gnadenwald, Mag. Thomas Garber, Navis, MMag. Maria Pranger, Pastoralassistentin, Debant

Ich will dich segnen!

Rituale und Gesten der Segnung in der Messfeier und für die Familie 

Segnen heißt jemandem Gutes wünschen, jemanden Gott anvertrauen. Und wir wissen, Gott meint es gut mit uns. Gesegnet zu werden bedeutet, sich berühren zu lassen - wirklich und tief im Innersten. Einen Abend lang werden wir uns auf Spurensuche nach Segensgesten und Segensritualen in unserem alltäglichen Leben begeben und diese mit dem Segen am Ende der Messfeier in Verbindung bringen. Wir werden Segensrituale vorstellen, ausprobieren und uns dabei von Gott berühren lassen.

ReferentInnen: Dr.in Anna Hintner, Theologin, Gnadenwald, Mag. Garber Thomas, Navis, MMag.a Maria Pranger, Pastoralassistentin, Debant