Superfood aus der Region

Sind Sie auch schon dem Wahn der exotischen Superfoods verfallen? Goji-Beeren, Chia-Samen oder Matcha-Pulver gehören bei Müsli, Smoothie & Co. inzwischen zu den beliebtesten Zutaten. Oft haben sie jedoch einen weiten Weg aus fernen Ländern hinter sich, bis sie es in unsere Supermarktregale schaffen. Doch der lange Transportweg und die teuren Exoten müssen nicht sein, denn der Blick in den eigenen Garten zeigt: Regionales Superfood ist ebenso gut!

Referentin: Martina Sagmeister BSc, Diätologin, Absam

Lebensmittel-Einkaufsberatung

Beim Einkaufen legen Sie den Grundstein für gesundes Essen – ich unterstütze Sie mit einer Lebensmittel-Einkaufsberatung beim gemeinsamen Bummel durch den MPREIS.
Wir beschäftigen uns mit folgenden Themen:
* Hervorragende Qualität erkennen
* Sparpotential beim Lebensmitteleinkauf
* Lesen von Zutatenlisten
* Zusatzstoffe erkennen und vermeiden
* Nährwertangaben
* Kennzeichnung
* Fertigprodukte, die man bedenkenlos verwenden kann
Bei einem anschließenden Plausch beantworte ich gerne auch Ihre persönlichen Fragen zum Thema Lebensmitteleinkauf.
Sie erhalten Informationsmaterial zum Nachlesen und Anregungen zum Vertiefen Ihres Wissens. (Max. 10 TeilnehmerInnen)

Referentin: Bettina Waldeck, Ernährungsberaterin und Köchin, Telfs

Faire und soziale Nachhaltigkeit leben

Mit Oikocredit weltweit Menschen unterstützen

Mit Oikocredit haben ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu unterstützen. In den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Südosteuropas werden so unter anderem Landwirte und Genossenschaften beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaft unterstützt. Oikocredit geht dorthin, wo Banken fehlen oder mangels Sicherheiten keine Kredite zur Verfügung stellen. So entsteht nicht nur eine Partnerschaft auf Augenhöhe sondern auch über Grenzen hinweg.
Bei Oikocredit weiß man, was mit dem investierten Kapital passiert. Die sozial umgesetzten Mikro- und Projektkreditprogramme tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei und ermöglichen mit den KreditnehmerInnen eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Wer mehr von dieser Idee mit fairem und sozialem Schwerpunkt erfahren will, ist herzlich eingeladen.

Peru - vom Straßenverkauf zum Kleinunternehmen

Wie Mikrofinanz und Fairtrade den Alltag erleichtern

Peru, seit 1979 Partner von Oikocredit, ist ein sehr vielfältiges Land mit reicher Vergangenheit, reich an Bodenschätzen und Biodiversität, einer wunderschönen Landschaft, freundlichen und fleißigen Menschen. Trotzdem leben noch ca. 20% der Menschen unter der Armutsgrenze, davon 44% im ländlichen Raum. 

In sog. Entwicklungsländern haben nach wie vor bis zu 80% der Bevölkerung keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Dabei können gerade für Menschen, die von einem extrem niedrigen und unregelmäßigen Einkommen leben müssen, kleine Kredite, sichere Sparmöglichkeiten und Versicherungen gegen Unfälle und Krankheiten viel bewirken.

Referentin: Rosmarie Obojes, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Matrei a. Brenner

Ethisch Wirtschaften - Zwischen Utopie und christlicher Verantwortung

Der rechte Umgang mit den Gütern der Welt zählt seit den Tagen des Alten Testaments zum Kernbestand religiöser Ethik. Habgier, Maßlosigkeit, Neid und Geiz stellten schon immer Probleme für das menschliche Zusammenleben dar. Heute stehen wir aber vor der Situation, dass Menschen sich trotz bester Absichten so genannten Sachzwängen ausgeliefert fühlen. Wer in der Wirtschaft nicht untergehen will, der muss mit der Konkurrenz mithalten können, auch wenn es dabei nicht immer menschlich zugeht. Ich möchte in meinem Vortrag aufzeigen, dass wir die Gestaltung unseres Wirtschaftslebens nicht nur den Mechanismen des Marktes überlassen dürfen. Dass diese nicht einfach unser Schicksal sind. Welchen Beitrag Glaube und Spiritualität bei der Überwindung von Sachzwängen leisten können, wird ebenfalls thematisiert.

Referent: Dr. Wilhelm Guggenberger, Institut für Systematische Theologie, Innsbruck

Hinter uns die Sintflut?

Impulse für ein nachhaltiges Leben aus der Enzyklika Laudato Si

Wirtschaftskrisen, Klimawandel, gewaltsame Auseinandersetzungen um immer knapper werdende Ressourcen – die Zeichen mehren sich, dass unsere bisherigen ökonomischen und politischen Wege die kommenden Generationen vor massive Herausforderungen stellen. In der Enzyklika Laudato Si spricht Papst Franziskus Klartext. Reiche leben auf Kosten der Armen, die heutige Generation auf Kosten jener von morgen, Menschen beuten die restliche Schöpfung bis ins Letzte aus. Aber was haben diese Probleme mit uns Christinnen und Christen zu tun? Uns geht’s gut und hinter uns die Sintflut.
Der Vortrag wird diese Mentalität auf die Probe stellen und anhand des Dreischritts sehen – urteilen – handeln und der Enzyklika Laudato Si Impulse zu einem nachhaltigen Leben aus christlicher Perspektive geben.

Referentin: Mag.a Michaela Neulinger MA, Univ. Assistentin, Innsbruck

Global denken - lokal handeln

Herausforderung Klimawandel 

Ganz nach unserem Motto „global denken, lokal handeln“ ermöglicht das Netzwerk den Klimabündnis-Gemeinden, lokale Maßnahmen zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.
Mit über 960 Gemeinden ist das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs. Mit unserer Unterstützung verfolgen 65 Tiroler Gemeinden und Städte gemeinsame Ziele, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf kommunaler Ebene zu verankern. Das ständig wachsende Netzwerk ermöglicht, dass die Maßnahmen einzelner Gemeinden eine zunehmend große Wirkung entfalten. Jeder Beitrag zählt!
Die Schwerpunkte des kommunalen Klimaschutzes liegen dabei in den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Events und Boden und der finanziellen und politischen Unterstützung der Bündnispartner am Oberen Rio Negro in Brasilien.

 

Die Welt wird wärmer

Herausforderung Klimawandel

Der  schonungslose  Umgang  des  Menschen  mit der Natur zeigt  bereits  weltweit  spürbare  Auswirkungen. Dazu  zählen  die  zahlreichen  Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, Stürme, Trockenheit) und die Tatsache, dass die 11 heißesten  Jahre  seit  Beginn  der  Klimaaufzeichnung in den letzten 12 Jahren verzeichnet worden sind. Klimaschwankungen gab es bereits früher, aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die starken  Abweichungen in den vergangenen
Jahrzehnten in erster Linie durch den Menschen verursacht wurden, und wir daher vom „anthropogenen Klimawandel“ sprechen.
Selbst wenn sich die ErstellerInnen von Prognosen zu den Folgen  des  Klimawandels  oftmals  nicht
einig  sind,  in  welcher Form und  in  welchem Ausmaß er von Statten geht, so ist doch eine Tatsache bei allen gleich: Es gibt einen Klimawandel und er wird garantiert weit reichende Folgen für das Leben der Menschen haben!
› Vertreten bei der Themenbörse

Referent: Andrä Stigger, GF Klimabündnis Tirol, Innsbruck 

Probleme und Chancen der Gentechnologie

Ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich betrachtet

Gentechnische Veränderung provoziert bekannte und unbekannte Risiken. Züchtung kann nur innerhalb verwandter Arten erfolgen. Bei der  Agro-Gentechnik werden Artgrenzen überschritten, indem fremde Genkonstrukte auf Pflanzen übertragen werden. Man kann nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Organismus die Genkonstrukte landen und wie sie dort wirken.

Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs.

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Bei der Gerechtigkeit geht es um die Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von der „Ersten Welt“, die letztlich weithin eine Ausbeutung ist und eine Partnerschaft vermissen lässt. Aus der Ungerechtigkeit kommt Unfrieden und zudem werden auch die Lebensräume zerstört, weil nicht die Interessen der bodenständigen Bevölkerung gewahrt werden, sondern die der Exportwirtschaft. Gerechtigkeit muss es auch gegenüber zukünftigen Generationen geben.

Pater Severin ist Biologe und Guardian im Franziskanerkloster Telfs

Referent: Mag. Dr. P. Severin Mayrhofer, Mittelschullehrer, Telfs

 

Nachhaltig leben und arbeiten

mit Hilfe der Permakultur

Was ist Permakultur? Wie kann sie in Bezug auf eine zukunftsfähige Lebensweise behilflich sein?
Permakultur ist eine Methode, die mit Hilfe einer überlegten gesamtheitlichen Planung Systeme, wie zum Beispiel den Hausgarten errichten und erhalten hilft. 

Referentin: Mag. Margarethe Holzer, Innsbruck