DAS VORTRAGSANGEBOT FÜR IHREN ORT

Gesundes Altern und Generationensolidarität

Das Katholische Bildungswerk Tirol bietet Vorträge zum Thema "Gesundes Altern und Generationensolidarität" auch für Ihre Gemeinde an. Referentinnen informieren vor Ort qualifiziert und praxisnah über verschiedene Möglichkeiten zur individuellen Gesundheitsvorsorge für mehr Lebensqualität im Alter.

 

Dank der Förderung des Landes Tirol, Abteilung Gesellschaft und Arbeit (Fachbereich SeniorInnen), können die Vorträge kostenlos angeboten werden.

Die Organisation der Vorträge liegt bei den jeweiligen Veranstaltern vor Ort.
Zur Bewerbung stellt das Katholische Bildungswerk Tirol gratis Werbematerialien zur Verfügung

 

Folder Gesund, fit & eigenständig im Alter, 2017

 


 

Mein persönlicher Biografiepass

Was sollten in einem Notfall Ihre Kinder oder betreuende Personen über Sie wissen?
Was ist Ihnen wichtig?
Der Biographiepass enthält Informationen
> welche Werte Ihnen wichtig sind
> ob es Riutale gibt, die beibehalten werden sollen
> welche Gewohnheiten Ihnen lieb und teuer geworden sind
>welche wichtigen, persönlichen Dinge Sie (z.B. bei einem Krankenhausaufenthalt) gerne bei sich hätten...
Mit diesen Antworten geben Sie Menschen, die für Ihr Wohl sorgen, die Möglichkeit, Ihren Wünschen und Vorstellungen zu entsprechen.
Lassen Sie uns gemeinsam auf eine Zeitreise gehen und Ihren Biographiepass erstellen.

Referentinnen: Martina Permoser, Supervisorin/ DGKS, Zirl und Maria Eder, Ergotherapeutin, Innsbruck 

Hilfe meine Eltern werden alt!

Angehörige von Demenzpatienten im Spannungsfeld von Familie, Beruf und Betreuung.

Was braucht der Mensch, um in belastenden Situationen gesund zu bleiben?
Unser Anliegen ist es, betreuenden und pflegenden Menschen eine Plattform anzubieten, in der über
die Belastung der Betreuung und Pflege gesprochen wird. In Form eines Vortrages und im Erfahrungsaustausch nähern wir uns diesem Thema an.

Referentin: Mag.a Sabine Sulzenbacher, Lebens- und Sozialberaterin, Innsbruck 

Alt werden für Anfänger

Gewusst WO - Hilfen aus der Praxis für Betroffene und Angehörige

Information über verschiedenste Hilfsangebote im Alter zur Entlastung der Betroffenen und deren Angehörigen.
> Wer bekommt wann Pflegegeld?
> Welche Unterstützungen gibt es?
> Welche Hilfsmittel erleichtern mir den Alltag?
> Welche Behörde ist für was zuständig?
Jeder kann seine individuellen Fragen stellen und wird zufriedenstellende Antworten erhalten.

Referent: Oswald Hundegger DSA, Dipl. Sozialarbeiter, Absam 

Bild: Martin Manigatterer in pfarrbriefservice.de

Patientenverfügung

Zur Verbesserung der Situation schwerkranker Menschen in der letzten Lebensphase

Die Patientenverfügung ist eine gute Möglichkeit, Wünsche und Präferenzen für eine Zeit, in der ein Mensch selbst nicht mehr entscheiden kann, deutlich zu machen. Das Errichten einer Patientenverfügung ist der Versuch, eine selbstbestimmte Lebensgestaltung, auch in einer eingschränkten zukünftigen Situation, zu sichern. Wenn sich ein schwerkranker oder dementer Mensch nicht mehr äußern kann, ist es für Ärzte und Angehörige oft schwierig, sich zu orientieren und jene Maßnahmen zu treffen, die im Sinne des Patienten sind. Eine Patientenverfügung gibt wichtige Hinweise - eine letzte Garantie für den Ablauf einer Sterbephase gibt es aber nicht! Die moderne Medizin erlaubt in vielen Fällen eine wesentliche Lebensverlängerung. Dadurch hat sich auch ein Raum für neue Entscheidungen eröffnet.

Notare aus ganz Tirol stehen für diese Fragestellungen zur Verfügung. Referenten auf Anfrage, bzw. laut Adressenliste.

Bild: Martin Manigatterer in pfarrbriefservice.de

Testament & Erbrecht

Die Möglichkeiten ein Testament zu verfassen

Es gibt drei Möglichkeiten, ein gültiges Testament zu verfassen:

  • Ein öffentliches Testament, das Sie bei einem Notar oder vor Gericht errichten.
  • Ein eigenhändiges Testament, das Sie zur Gänze mit der Hand schreiben müssen. Am Ende des Textes müssen Sie es unterschreiben und sollten auch das Datum angeben.
  • Ein fremdhändiges Testament, das nicht in Ihrer Handschrift abgefasst ist. Seit der Erbrechtsnovelle, die am 1.1.2017 in Kraft getreten ist, sind die Bestimmungen bei dieser Testamentform verschärft worden.

Notare aus ganz Tirol stehen für diese Fragestellungen zur Verfügung. ReferentInnen auf Anfrage, bzw. laut Adressenliste.

Keine Angst vor Pflege

Mehr Sicherheit im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen

Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, Demenz und andere altersbedingte Erkrankungen nehmen zu.
Die Pflegebedürftigkeit von einem Familienangehörigen trifft viele meist plötzlich und unerwartet und ist oft mit vielen Ängsten verbunden.
Mit einfachen Pflegetechniken und Informationen kann diese Herausforderung gelingen und zu einer Bereicherung für die ganze Familie werden.

Referentin: Brigitte Staffner, DGKS, St. Johann

Menschenwürdig leben bis zuletzt

Die Begleitung eines sterbenden Menschen gehört zu den schwierigsten Aufgaben. Sie kann aber zu einer wertvollen, bereichernden Erfahrung werden. Auch wenn man glaubt, nichts mehr tun zu können, gibt es dennoch viele verschiedene ganzheitliche Begleitmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen immer die Autonomie, die Wünsche, Ziele und Bedürfnisse des sterbenden Menschen.

Referentin: Brigitte Staffner, DGKS, St. Johann

Stark und standhaft bis ins hohe Alter

Fit und selbständig bleiben - Stürze vermeiden

Verletzungen durch Stürze bedrohen ältere Menschen in Ihrer Selbständigkeit und stellen ein großes Gesundheitsrisiko dar. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen liegt es vor allem an mangelnder Muskelkraft und nachlassendem Gleichgewichtsgefühl, dass ältere Menschen stürzen.

Erfahren Sie in diesem Workshop wie ein gezieltes Training für Muskeln und Balance stark und standhaft macht, damit Sie auch noch in ein paar Jahren den Alltag sicher meistern können.

Das Programm ist für Menschen ab 60 gedacht und richtet sich auch an jene, die bisher keinen Sport betrieben haben. Es ist nie zu spät, mit einem Sturzprophylaxetraining zu beginnen, egal wie alt oder fit man ist.

Referentin: Mag.a Sabine Schenk, MAS, Gesundheitstrainerin, Aldrans

 

Denkspaziergang

Der Denkspaziergang verbindet körperliches Training mit Gedächtnisübungen in freier Natur. Dabei werden sowohl Geist als auch Körper so richtig in Schwung gebracht. Wer seinem Gehirn immer wieder etwas Neues, Unerwartetes bietet, hält es fit. Mit vielen abwechslungsreichen Übungen während des Gehens wird die geistige Leistungsfähigkeit gesteigert. Die Übungen und Tipps sind so zusammengestellt, dass sie jederzeit im Alltag einsetzbar sind. Der Denkspaziergang fördert die Gemeinschaft, die Verbindung von Bewegung und Gedächtnistraining unter freiem Himmel macht den TeilnehmerInnen richtig Spaß!

Referentin: Monika Dablander, SelbA-Trainerin, Innsbruck 

Schmetterlinge fliegen ohne Koffer

Geschichten und Märchen über die Leichtigkeit des Seins

Geschichten von der Liebe, dem Feiern des Lebens ohne vollbeladene, lebensbeschwerliche Koffer.

Geschichten von Wundern, die ihre Wurzeln in der Leichtigkeit des Lebens haben.

Geschichten, in denen das Leben unwiderstehlich von sich selbst zu erzählen beginnt.

Referent: Reinhard Schätzer, Märchenerzähler, Wattens

Weisheitsgeschichten und Märchen

Eine außergewöhnliche Anleitung zum Innehalten, um mit dem Herzen zu lauschen

Diese Märchenstunden sind für Menschen, welche einerseits träumen können und sich gerne in fremde Länder und Situationen entführen lassen, andererseits ihre Glücksmomente auch ein wenig festhalten möchten.

Referent: Reinhard Schätzer, Märchenerzähler, Wattens

Gesund, fit und eigenständig bleiben

Mit unserer Gesundheit verhält es sich wie mit einem Sessel, der nur dann Balance halten und seine Funktion erfüllen kann, wenn er auf vier stabilen Beinen steht. Gesundheit an Körper, Geist und Seele sowie ein soziales Umfeld sind die vier Säulen unseres Wohlbefindens. Ein Vortrag für alle, die ihr Leben im Alter genießen wollen.

 

Mit Leib und Seele tanzen

Nehmen Sie sich eine Aus-Zeit, in der Körper uns Seele wieder in Einklang kommen können. "Mit Leib und Seele tanzen" heißt: Den Alltag beiseite legen, Schweres loslassen und sich wieder anschließen an die eigenen Kraftquellen. Im bewegten Ausdruck des Tanzes werden Körper und Seele leicht und frei.

Einfach leben

Wir leben in einer hektischen Zeit, in der uns der Alltag oftmals überfordert. Die Sehnsucht nach einem tieferen Sinn im Leben wird immer deutlicher spürbar. Es gilt den scheinbar kleinen Dingen wieder mehr und bewusst Aufmerksamkeit zu schenken, loszulassen, sich zurückzubesinnen und neu zu orientieren. Ein Abend zum Mut machen, einfach zu leben!

 

Bild: iStock.com/weerpatkiatdumrong

Kostbar und nachhaltig: Die Lebensenergie

Nörgeleien und ätzende Kritik sind oft schnell ausgestreut, ungeachtet ihrer destruktiven Wirkung. Lob und Anerkennung hingegen, hier und jetzt schlicht und unverzweckt ausgesprochen, verliehen Wert und Bestätigung. Mit dieser stets erneuerbaren Lebensenergie sollten wir nicht sparen. Da es um die Schubkraft des Guten geht, ist unser verschwenderischer Umgang mit diesen Lichtfunken des Glücks das Gebot jeder Stunde.  

Kräutermärchen für Erwachsene

Kräuter können sogar in Märchengestalt ihre Wirkung entfalten: durch ihre Würze in phantasievollen Geschichten, in ihrer heilsamen Wirkung zur Entspannung, und ganz besonders durch den Duft, der verzaubert und zum Verweilen einlädt. Ob Pfefferminze, Rosmarin oder fleißige Liese ... für jedes Kraut gibt's einen besonderen Platz auf der Märchenwiese.

Referentin: Sylvia Farnik, Dipl. Sozialberaterin, Innsbruck

 

Gesunde Ernährung im Alter

Die richtigen Zutaten für eine ausgewogene Ernährung sind eine bedarfsgerechte Nahrungsaufnahme, eine an die Bedürfnisse angepasste Lebensmittelauswahl und das Umfeld während dem Essen. Diese Säulen sind entscheidend für unsere Lebensqualität.
Doch vor allem im Alter wird diese Balance durch verschiedene Beschwerden, wie z.B. chronische Erkrankungen, Schmerzen, Kraftlosigkeit und Appetitlosigkeit gestört. Durch die Veränderung einzelner Säulen kann diese Balance wieder gefunden werden.
Im Vortrag wird die Bedeutung der Ernährung im Alter beleuchtet. Es werden die Themen Ausgewogene Ernährung im Alter, Veränderung im Alter und Einflussfaktoren auf Essen und Trinken dargestellt und mit praktischen Tipps näher gebracht.

Referentin: Anna Maria Bramböck BSc, Diätologin, Kappl

Mütter und Töchter

Beziehungen zwischen Beglückung und Bedrückung 

Ob die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern bzw. Schieger- und Enkeltöchtern einigermaßen gelingen oder nur belasten, hängt von der beiderseitigen Haltung ab.
Besitzansprüche oder Wünsche nach Verschmelzung, Nachahmung oder ständiger Verfügbarkeit taugen nicht. In Vorwürfen steckt gefährlicher Sprengstoff. Toleranz und Respekt für die je eigene Lebensgestaltung können ein gutes Miteinander ermöglichen.

Referentin: Ingeborg Ladurner, Erwachsenenbildnerin, Innsbruck 

Weibs-Bilder

Biografiearbeit für Frauen 

Frauen machten ihre Träume in den letzten Jahrzehnten zur Realität. Konnten sie ihre Wünsche erfüllen, Vorstellungen leben oder ist noch etwas offen geblieben? Begeben wir uns gemeinsam auf eine interaktive Spurensuche.

Referentin: Martina Permoser, Supervisorin/ DGKS, Zirl 

DEMENZ

Was es als Angehöriger heißt, betroffen zu sein!

85% aller an Demenz erkrankten werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt, betreut und letztendlich auch gepflegt. Bis 2050 wird laut Hochrechnungen jede(r) zwölfte Mensch in Österreich über 60 Jahren von Demenz betroffen sein. Körperliche und seelische Belastungen, Schlafmangel und soziale Isolation der betreuenden Person sind oft mehr, als ertragen werden können. Angehörige brauchen oftmals selbst psychosoziale Unterstützung, um mit den vielfältigen Belastungen umgehen zu lernen und am Ende selbst gesund zu bleiben.
Dabei stellen sich die Fragen:
> „Wie kann ich die Wesensveränderung meines Angehörigen verkraften?“
> „Wie gehe ich mit etwaigen Aggressionen und Anschuldigungen meines Angehörigen um?“
> „Was brauche ich selber, um meine Kraft gut einzuteilen?“
Mein Anliegen ist es, betreuenden Angehörigen von dementiell erkrankten eine Plattform zu bieten, um über ihre Betroffenheit und Belastung zu sprechen!

Referentin: Beate Stelzl DLSB, Lebens- und Sozialberaterin, Wiesing

Sicher wohnen - Sturzprävention im Alter

Rund 40 % der Unfälle in der Altersgruppe 65+ ereignen sich in den eigenen vier Wänden. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Maßnahmen notwendig sind, um Unfälle durch Stolperfallen in den eigenen vier Wänden zu verhindern.
In diesem Workshop gibt es Tipps um Gefahrenquellen zu entdecken und sicherer zu gestalten.

In Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit

Referent: Mag. Martin Pfanner, Präventionsexperte, Schwarzach 

Kontakt und Information

Karin Ziegner, SelbA - Seniorenbildung
Riedgasse 9, 6020 Innsbruck

0512/2230-4804
selba@bildung-tirol.at
www.selba.at