Die Kraft der Sprache

Dem eigenen Sprachverhalten auf der Spur - wie Kommunikation gelingt

„Beim Essen und beim Trinken sind wir viel achtsamer mit dem, was wir in den Mund nehmen, als beim Sprechen“ (Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf)
… in diesem Sinne wollen wir unser eigenes Sprachverhalten reflektieren, um die Kommunikation im Alltag wirkungsvoller zu gestalten.

Referentin: Simone Ringler, Mediatorin, Schwaz

Damit Verzeihen gelingen kann

Wege zum inneren Frieden 

Wir alle kennen Situationen, Begegnungen, aus denen wir verletzt, wütend und/oder beschämt hervorgehen. Wie aber mit jemanden in Frieden kommen, wo vielleicht schon beim Denken an die Person all der Ärger wieder hochkommt? "Schwamm drüber" oder "Zeit heilt alle Wunden" sind leider keine wirklichen Lösungen. Und eines ist klar: Wenn wir nachtragen, schaden wir uns selbst. Wie kann Verzeihen gelingen? Welche Schritte sind auf dem Weg zur Aussöhnung, zu innerem Frieden, notwendig und hilfreich? Welche Stolpersteine gibt es? Verzeihen ist gelungen, wenn die Erinnerung an das Ereignis, die Begegnung, nicht mehr kränkt. 

Referentin: Veronika Santer, Lebens- und Sozialberaterin, Absam 

Zeitverschwendung ÄRGER

Ärger ist ein Signal, dass sich ein wichtiges Bedürfnis gerade nicht erfüllt. Wir üben mit den vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation den konstruktiven Umgang mit unserem Ärger, nehmen die eigenen Bedürfnisse wahr und entdecken neue reaktionsweisen auf "alte" Situationen.

Referentin: Mag. Elisabeth Unterluggauer, Kommunikationstrainerin, Volders

Mit Freu(n)den leben

Von der Fähigkeit, sich miteinander zu freuen

Von der Fähigkeit, sich miteinander zu freuen.  Wir wollen den Geheimnissen des Glücks ein wenig näher auf die Spur kommen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, alte überlieferte Gesetzmäßigkeiten und individuell prägende Erfahrungen vermitteln einen tieferen Zugang zu den Geschenken unseres DaSeins.

 

Kommunikation und Konflikte

Mit hilfreichen, praktischen Methoden und Beispielen aus Kommunikationslehre uns Konfliktlösung erarbeiten wir einen persönlichen Zugang, um Beziehungen erfolgreich und selbstbewusst zu gestalten.

Referentin: Barbara Pichler, Erwachsenenbildnerin, Lienz

Jedes NEIN ist ein JA zu mir selbst

Warum tun Menschen, was andere wollen? NEIN sagen mit gutem Gewissen! Hinter jedem Nein steht ein Ja zu etwas anderem. Mit der Methode der 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg üben wir das Ja zu uns selbst in unserem Alltag ein.

Referentin: Mag. Elisabeth Unterluggauer, Kommunikationstrainerin, Volders

Mit den Wölfen heulen oder aus der Reihe tanzen?

Aus unseren Kindern mündige Menschen zu machen, beginnt bei uns selbst.

Sich aus den vielfältigen Informationen eine eigene Meinung zu bilden ist nicht einfach, diese zu äußern und zu argumentieren noch schwerer.
Es geht darum:
> Eigene Sichtweisen zu entwickeln
> Mut haben, sie zu äußern
> Argumente in Form bringen
> Anwendbarkeit in der Familie testen
> Interaktionen zulassen

Referentin: Sylvia Farnik, Dipl. Sozialarbeiterin, Innsbruck

Tratsch und Klatsch - wie gut tut das!?

Klatsch und Tratsch gehören zum sozialen Miteinander und sind als Orientierung im gesellschaftlichen Leben, sowie als Beziehungsmotor wichtig.
Ist es nicht schön sich über andere auszutauschen und zu empören? Was verbindet uns im Tratsch, wie interpretieren wir gehörte und gesehene Informationen? Aber: Welche Gefahren stecken in den Bildern die wir uns auf Grund von diesen
Informationen machen und was sagt das Getratsche über die verschiedensten beteiligten Parteien aus? - Frei nach dem Motto: " was Sepp über Hans sagt, sagt mehr über Sepp als über Hans aus"!
Hinterfragen Sie künftig Ihre eigenen Bilder und prüfen Sie empfangene Information auf die eigentliche Absicht hin.

Referentin: Ulrike Kometer, Moderatorin/ Trainerin, Flaurl

Sprachlos - heimatlos?

Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Was nicht zur Sprache gebracht wird, existiert nicht, bleibt im Unterbewusstsein. Eine Sprache ist von besonderer psychischen Nähe: die Muttersprache. Die Mundart ist bei uns die eigentliche Muttersprache eines Großteils der Bevölkerung und vor allem in emotionaler Hinsicht ursprüngliche Ausdrucksform. Der Dialekt wird heute in einer globalisierten Welt als identitätsstiftender Beitrag für ein Heimatbewusstsein angesehen.

Referentin: Annemarie Regensburger, Autorin Lyrik & Kurzprosa, Imst

Ich höre dir zu

Das Hören ist zutiefst menschlich. Vom Herzschlag der Mutter schon vorgeburtlich gehört, bis hin zur Schwelle zwischen Leben und Überleben, spannt sich eine Pädagogik des Hörens. Dabei sind wir allemal Schenkende wie auch Beschenkte. Als Zuhörende verschenken wir uns, unser Ich, denn das Ego tut sich ja schwer beim Zuhören. Wir sind Verschenkende im hörenden im Mit- und im Zueinander. Dazu braucht es Präsenz. Dieses Wort heißt in der Grammatik Gegenwart (Präsens) und es taucht auf in der Wendung: Ich bin präsent. Im Horchen sind wir musikalisch, hören die innere Sprache und wissen um die Beredsamkeit des Schweigens.

Referent: Univ.-Prof. DDr. Peter Stöger, Ao. Universitätsprofessor, Innsbruck 

Die Kunst des rechten Fragens

"Geht's gut?", - die achtlos hingeworfene Worthülse erwartet oft gar keine Antwort. "Na, was macht die liebe Familie?" (alle wissen, dass es Probleme gibt!), oder "Wie geht's am Arbeitsplatz?" (der wackelt!) - werden hier Fragen oder Fallen gestellt? Geht es um echtes Interesse oder nur um Neugier?
Da gibt es aber auch die ermutigende, ehrlich anteilnehmende Frage, die dem Befragten Wertschätzung erweist und vielleicht eine Tür öffnet, hinter der sich viel Durchlittenes aufgestaut hat. Diese heilstiftende Frage beginnt meist ind den wohlwollenden Augen. Die/der Fragende handelt aus positiver Motivation und hat ein feines Gespür für Nähe und Distanz.
Die richtige Frage ist ein wichtiges Element einer gelingenden Gesprächs- und Beziehungskultur.

Referentin: Ingeborg Ladurner, Erwachsenenbildnerin, Innsbruck 

Begegnungen auf dem Jakobsweg, die unser Leben zum guten verändern

Eine Bildschau zeigt auf, wie unliebsame Ereignisse in unserem Leben bewältigt werden; manche Begegnungen sind wie Regentropfen: Sie küssen deine Stirn und berühren dein Herz.

Referent: Helmuth Mühlbacher, Erwachsenenbildner, Innsbruck